Michalitsch: Dezentralisierung verläuft in Niederösterreich effizient und dynamisch

Ab Juni sind alle Landesdienststellen in NÖ beheimatet

Niederösterreich, 14.4.1998 (NÖI) Vor zehn Jahren ist man in Niederösterreich an die Dezentralisierung herangegangen. Das Ziel war damals, dem Bürger einen besseren und effizienteren Zugang zur Verwaltung zu ermöglichen. Und dieses Ziel wurde voll und ganz erreicht. So sind nach der Übersiedlung der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung von Wien nach Klosterneuburg im Juni alle Landesdienststellen auch wirklich in Niederösterreich beheimatet. Das ist ein weiterer großer Schritt in Richtung Bürgernähe, erklärte LAbg. Martin Michalitsch.****

Ein weiteres wichtiges Ergebnis des niederösterreichischen Dezentralisierungsprogrammes ist die Übersiedlung von mehr als 800 Landesbediensteten von der Verwaltungszentrale in die Regionen, so Michalitsch weiter.

Die Gründung einer eigenen Landeshauptstadt hat für Niederösterreich große Chancen eröffnet. Diese Chancen wurden auch voll und ganz genützt. Ich erinnere dabei nur an die neuen Kommunikationstechnologien, die eingeführt wurden. So sind mittlerweile alle Landesdienststellen mit Computer-Datenleitungen vernetzt. Darüber hinaus ist es gelungen, zahlreiche Telearbeitsplätze zu schaffen. Die niederösterreichische Landesverwaltung wurde modernisiert und dem Bürger nähergebracht. Lange und nervenraubende Amtswege gehören in Niederösterreich der Vergangenheit an, betonte Michalitsch.

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