LUGNER: Bundespräsident sollte Vorbild sein

Wien (OTS) - Wiederholung OTS0014=

Jeder Sachbearbeiter, der sein Budget um das
Vierfache überschreitet, wird gefeuert. Bundespräsident Klestil jedoch gibt zu, er könne nicht besser budgetieren, "weil eine genaue Schätzung nicht möglich sei". Er gesteht weiters in seiner Rechtfertigung, daß es in seiner Präsidentschsaftskanzlei 'weder eine detaillierte Planung gäbe' noch sei es ihm 'möglich den Umfang seiner Besucher zu quantifizieren' (APA488 5 II 0351) Der amtierende Bundespräsident war, wie aus den Zahlen der Bundesvoranschläge hervorgeht, in seiner gesamten Amtszeit nicht in der Lage die Kosten seiner Tätigkeit abzuschätzen, zu planen und einzuhalten. Trotzdem hat er die Budgetansätze reduziert.

Repräsentationsausgaben Bundespräsident Zahlen aus :
Bundesvoranschlag Oberste Organe, Präsidentschaftskanzlei

JahrBPBundesvoranschlagtatsächlich ausgegeben

1992Waldheim/Klestil5.290.000,--18,885.060.62
1993Klestil 8.175.000,--21,169.341,54
1994Klestil 9,500.000,--32,447.964.40
1995Klestil 8,390.000,--33,688.725,06
1996Klestil 5,000.000,--12,663.066,08
1997Klestil 5,000.000,-- ca 30,000.000,--

genaue Werte liegen noch nicht vor 1998Klestil/? 5,000.000,--

Rückfragen an Baumeister Ing. Richard LUGNER: 0676 3033 990, (01) 98140200 oder Ing. Erich Dorn, Pressetelefon

Das auf den jeweils letzten Stand ergänzte LUGNER-Bild & Textarchiv und der täglich aktualisierte Veranstaltungskalender im INTERNET:
http://www.lugner.at

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS