Industrieunternehmen für Europäischen Umweltpreis nominiert

Projekt "Green Fab" (Steiermark) eine von 15 Nominierungen - EBEAFI-Preise werden am 8. Juni in den Niederlanden verliehen

Wien (PWK) - Einer der Gewinner des "Umweltpreises der Österreichischen Industrie" wurde auch für den Europäischen Umweltpreis nominiert. Es ist dies das Projekt "Green Fab" des steirischen Elektronikunternehmens Austria Mikro Systeme International AG, das als eine von europaweit 15 Nominierungen für den in fünf Kategorien vergebenen Umweltpreis der europäischen Industrie ("European Better Environment Awards for Industry -EBEAFI") bekanntgegeben wurde. ****

EBEAFI, der wichtigste europäische Umweltwettbewerb, ist eine Initiative der Europäischen Kommission und des United Nations Environment Program (UNEP). Die EBEAFI-Preise werden seit 1987 im Zweijahres-Rhythmus für technologische Entwicklungen vergeben, die zu einem nachhaltigen Umgang mit der Umwelt beitragen. Die 15 Projekte wurden von einer internationalen Jury aus insgesamt 85 Einreichungen aus den EU-Mitgliedsstaaten ausgewählt. Der Jury gehören angesehene Spezialisten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung an.

Austria Mikro Systeme International produziert in Unterpremstätten bei Graz kundenspezifische Schaltkreise. Dabei wird konsequent auf mögliche Umweltauswirkungen geachtet. Das im Betrieb eingesetzte Umweltmanagementsystem nach EMAS-Verordnung und ISO 14001 bewirkt u.a. eine erhebliche Reduktion des Wasserverbrauchs durch Recycling und durch die Schließung der Kühlwasserkreisläufe, eine Verminderung von Luftschadstoffen, den Wiedereinsatz gebrauchter Chemikalien sowie einen höheren Mehrweggebindeanteil bei Flüssigchemikalien. Der Ressourcenverbrauch des Unternehmens liegt damit bei einem Bruchteil der in der Halbleiterindustrie üblichen Werte. Auch die Verbesserung der Meßtechnik in vielen Bereichen, die Erweiterung des Trainingsprogramms für Mitarbeiter und die Information der Bevölkerung über betriebliche Umweltaspekte sind vorbildlich.

Aus diesen Gründen wurde das Unternehmen bereits im Dezember 1997 von Umweltminister Martin Bartenstein mit dem von der Bundessektion Industrie der WKÖ ausgeschriebenen "Umweltpreis der Österreichischen Industrie 1997" in der Kategorie "Management für nachhaltige Entwicklung" ausgezeichnet. Die Bundessektion ist im Interesse der Unternehmen auch für die Nominierungen zum EBEAFI verantwortlich.

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