Ausbau der B 3 von Stockerau bis Tulln

Nach Ostern wird letzter Belag aufgetragen

St.Pölten (NLK) - Seit Ende Oktober des Vorjahres ist die Bundesstraße 3 von Stockerau bis Tulln vierspurig befahrbar. Erste Ergebnisse zeigen, daß die Unfallzahlen auf dem knapp zehn Kilometer langen Teilstück der B 3 nach der Verkehrsfreigabe wesentlich zurückgegangen sind. Für Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, der sich mit Nachdruck für dieses Projekt eingesetzt hat, der eindeutige Beweis für die Notwendigkeit des Ausbaues dieser Straße. Pröll: "Aus Gründen der Verkehrssicherheit hat der vierspurige Ausbau der B 3 im Landesverkehrskonzept höchste Priorität."

Nach Ostern soll nun in Fahrtrichtung Krems, wo derzeit noch
eine Tempo 100-Regelung gilt, der endgültige Belag aufgetragen werden. Aus diesem Grund muß für die Dauer der Arbeiten -voraussichtlich bis Mitte Juni - der gesamte Verkehr auf die Fahrbahn in Richtung Wien umgeleitet werden. Im
Gegenverkehrsbereich steht pro Richtung je eine Fahrspur zur Verfügung. Zudem gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 80 km/h. Außerdem wird es ein Überholverbot geben. Nach Abschluß der Arbeiten stehen pro Fahrtrichtung je zwei Fahrstreifen zur Verfügung. Wie auf den Autobahnen ist dann auch auf diesem Teilstück der B 3 Tempo 130 erlaubt.

Der Ausbau wurde notwendig, weil die B 3 seit Jahren ein
ständig steigendes Verkehrsaufkommen verzeichnet. Heute sind bereits über 13.000 Fahrzeuge, davon rund 15 Prozent Lkw, auf dieser Straße unterwegs. Riskante Überholmanöver führten immer wieder zu schweren Verkehrsunfällen mit zahlreichen Todesopfern. Die B 3 zwischen Tulln und Stockerau zählte in den vergangenen Jahren zu den unfallträchtigsten Straßenstücken in Niederösterreich.

Zudem laufen die Planungen für den weiteren Ausbau der Bundesstraße 3 bereits auf Hochtouren. Ab 1999 soll zunächst das 18 Kilometer lange Teilstück von Tulln bis Kollersdorf und in weiterer Folge bis nach Krems vierspurig ausgebaut werden.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK