FARM GOLD - Klarstellung

Wien (OTS) - Zur Klarstellung einiger Pressemeldungen der letzten Tage erlauben wir uns, Sie wie folgt zu informieren

Bei Pistazien gibt es, so wie bei vielen anderen Lebensmitteln auch, strenge Grenzwerte für Aflatoxin. Dies ist ein Schimmelpilz, der nach der Ernte durch ungünstige Witterunsbedingungen entstehen kann.

Wir verwenden nur Pistazien von uns bekannten und geprüften Produzenten und lassen, seit Jahrzehnten, jede einzelne Partie in Österreich untersuchen, bevor diese in den Handel gelangt. Wir haben im Sommer des Vorjahres eine Partie Pistazien aus dem Iran bezogen und nach mehrmaligen Prüfungen ausgeliefert. Nach Bekanntwerden möglicher Probleme der Ernte 96 haben wir im September 97 (!) den Verkauf von Pistazien in Schale aus dem Iran generell eingestellt und alle im Handel vorrätigen Waren zurückgenommen.

In einem Rundschreiben des Bundeskanzleramtes vom 3.4.98 wird vor Pistazien mit der Chargennummer L311 und einer Aufbrauchsfrist von 02/98 gewarnt. Diese Charge ist, wie gesagt, von uns im September 97 (vor über 7 Monaten) aus dem Verkehr gezogen worden und seit damals nicht mehr im Lebensmittelhandel vorrätig.

Wir möchten auch betonen, daß wir als Firma FARM GOLD seit Herbst 97 ausschließlich Pistazien in Schale aus den USA vertreiben, bei welchen Problemen dieser Art noch nie aufgetreten sind.

Eine Warnung vor Ware, die wie in unserem Fall, längst nicht mehr in den Geschäften zu finden ist (Aufbrauchsfrist 02/98!) halten wir für Konsumenten als sehr verwirrend.

Zum Schutz des Konsumenten legt sich unsere Firma - seit über 50 Jahren - die Latte sehr sehr hoch; alle Waren werden regelmäßig von unabhängigen Labors geprüft und ein eigenes Qualitätsmanagement/HACCP System garantiert Sicherheit für Handelspartner und Konsumenten.

Gerade in diesem Pistazien-Fall sind wir überzeugt, uns vorbildlich verhalten zu haben.

Rückfragen & Kontakt:

FARM GOLD
Dipl.Ing. Elisabeth Struppe
Tel.: 02236/62622-0

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