Mann: Klares Nein zu Studiengebühren Bildung darf kein Privileg der Reichen sein

Niederösterreich (OTS) "Die JG spricht sich klar gegen die
von der Rektorenkonferenz (ÖRK) geforderte Schaffung von Zugangsbeschränkungen für Österreichs Unis aus. Die
Einführung von Studiengebühren würde einen Rückschritt um
viele Jahrzehnte bedeuten: Durch Studiengebühren würde
Bildung zu einem Privileg für jene, die es sich leisten können", meinte heute Dr. Stefan Mann, Stv. Bundesvorsitzender der
Jungen Generation in der SPÖ und Vorsitzender der JG-Niederösterreich.

Mann: "Die geforderte "Enttabuisierung" der Diskussion um Studiengebühren bedeutet einen Rückfall in die
bildungspolitische Steinzeit. Anstatt sich der strukturellen Probleme der Universitäten in Lehre und Forschung ernsthaft anzunehmen, sollen nun die Studenten zum Handkuß kommen.
Die Frage, wofür Studiengebühren zu zahlen sind und ob die
Unis überhaupt eine "gebührenwürdige" Leistung anbieten
können, wird von den Rektoren geschickt übergangen."

"Ziel sozialdemokratischer Bildungspolitik ist es, Chancengleichheit für den Zugang zu Bildung zu schaffen. Studiengebühren wären das Gegenteil hiervon. Daß eine Reformdiskussion der Universitäten notwendig ist, steht außer Frage: Das Ziel einer solchen Diskussion muß jedoch die Verbesserung des Lehrangebots, die Erhöhung der
Durchlässigkeit des Bildungssystems und der Ausbau des Stipendiensystems sein", schloß Mann.
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