Rinteln-Stadthagener Eisenbahn-AG: Rinteln glänzt im l00sten Geschäftsjahr

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Rinteln glänzt im l00sten
Geschäftsjahr

- Eigenkapital auf = DM 150 Mio. erhöht

- Gratisaktien im Verhältnis 9:1

- Rinteln AG in Zukunft RSE AG

Die Euro-Immobilienaktie Rinteln-Stadthagener Eisenbahn-AG setzt den mit der Neuausrichtung begonnenen Erfolgskurs fort:

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und der Jahresüberschuß wurden 1997 verdreifacht. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg auf DM 4.754.870,-- und der Jahresüberschuß auf DM 3.916.664,--. Damit ist der alte, übernommene Verlustvortrag vollständig abgearbeitet und noch ein Bilanzgewinn von DM 238.355,00 erwirtschaftet worden, der auf neue Rechnung vorgetragen wird.

Bei diesem Ergebnis und den weiter positiven Aussichten für 1998 schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung Gratisaktien im Verhältnis 9:1 vor. Dies ist zugleich der Jubiläumsbonus für die Aktionäre im Jahr des 100jährigen Bestehens der Gesellschaft, die am 16. Juli 1898 gegründet worden ist.

Weiterhin soll der Name Rinteln-Stadthagener Eisenbahn-AG in eine zeitgemäße und dem Geschäft entsprechende Form gebracht werden. Vorbehaltlich einer abschließenden Zustimmung des Handelsrichters, ist der Vorschlag auf der Hauptversammlung

RSE Grundbesitz und Beteiligungs Aktiengesellschaft.

Begleitet wird dieser Vorschlag von der Entwicklung eines Firmenlogos, das Ergebnis liegt Ihnen vor.

Die Hauptversammlung findet am 30. Juni 1998 in Hamburg statt.

Auf dem Weg zur Euro-Immobilien AG haben wir die Miete in unserem Flaggschiff, dem Airport-Center in Luxembourg in 1997 um DM 1 Mio. oder 12,5 % der Jahresnettokaltmiete steigern können und werden eine weitere Steigerung der Miete um DM 0,5 Mio. oder 5,5 % auch in 1998 erreichen. Dies bedeutet eine Nettomietsteigerung von 18 % in zwei Jahren. Das verstehen wir unter aktivem Mietmanagement.

Wir haben verstanden, daß bei einem immer noch rückläufigen bis stagnierenden deutschen Gewerbeimmobilienmarkt andere Teilmärkte in Europa herausragende Chancen bieten. Wir stehen teilweise in konkreten Verhandlungen über den Erwerb von Gewerbeimmobilien in Frankreich, Spanien und Benelux, womit wir unseren Anspruch, eine Euro-Immobiliengesellschaft zu sein unterstreichen.

Das herausragende Einzelergebnis des Geschäftsjahres 1997 war der Erwerb von 49,9 % der Geschäftsanteile an der Bremischen Gesellschaft für Stadterneuerung, Stadtentwicklung und Wohnungsbau mbH, gemeinsam mit den Stadtwerken Bremen. Auch dieses Engagement hat sich sehr zufriedenstellend entwickelt. So wurde nach einem Verlust in 1996 ein Jahresüberschuß in 1997 von DM 4.885.610,-- erwirtschaftet. Dieses Ergebnis trägt bereits die Handschrift unserer unternehmerischen Führung und wir sind zuversichtlich, das Ergebnis in 1998 noch weiter verbessern zu können.

Unsere Beteiligung an der GBB Projektmanagement GmbH hat für uns eine Verzinsung von über 10 % auf den gezahlten Kaufpreis erwirtschaftet. Darüber hinaus haben sich geschäftspolitische Synergien ergeben und das Paradeobjekt der GBB, die Projektsteuerung des neuen Bundeskanzleramtes in Berlin im Spreebogen gereicht zu Ehre.

Besonderes Interesse gilt dem Telekabelgeschäft. Die bestehenden 8.000 Anschlüsse unserer Telekabelgesellschaft werden wir im laufenden Jahr durch Hinzuerwerb verdreifachen. Das Telekabelgeschäft ist nicht nur lukrativ, sondern bietet auch außerordentliche Zukunftsperspektiven. Die Verbindung zu unseren wohnungswirtschaftlichen Aktivitäten wird deutlich.

Wir begreifen den Mieter als Kunden! Dialogfähige Kabel werden in Zukunft das Dienstleistungsspektrum der Wohnungswirtschaft erheblich erweitern, in dem auch Dienste, wie zum Beispiel zeitnahe und genaue Nebenkostenabrechnungen, angeboten werden können. Auf die bereits jetzt gängigen Dienste im Fernseh-, Telefon- und Datenübertragungsbereich sei hingewiesen.

An diesen Beteiligungen läßt sich unsere Strategie verdeutlichen, die lautet, Beteiligungen müssen den Kerngeschäftsfeldern:

- Gewerbeimmobilien

- Wohnimmobilien

- Spezialimmobilien

dienen.

Im Portfolio-Management werden wir zunehmend ein willkommener Gesprächs- und Geschäftspartner von Städten und Kommunen. Das ist auch der Grund, warum wir bei einer Anzahl von Privatisierungen von größeren Wohnungsbeständen als willkommener Mitbieter auftreten, und zwar je nach Größe und Situation als Einzelbieter oder im Konsortium mit anderen.

Der expansive Kurs der Gesellschaft wird durch die Vollplazierung des bestehenden genehmigten Kapitals im April 1998 unter Beachtung des Bezugsrechtes der Aktionäre zu einem Preis von DM 25,00 pro Aktie flankiert.

Mit dieser Kapitalmaßnahme stehen der RSE nunmehr fast DM 150 Mio. eigene Mittel zur Verfügung.

Mit diesem Eigenkapital und ohne die branchenspezifischen Probleme aus der Vergangenheit blickt der Vorstand mit großem Optimismus in die Zukunft. Viele reden von der Immobilien AG - wir praktizieren sie.

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