Berliner Kulturausschuß über Peymanns Pläne: "Budgetverhandlungen erst im Oktober möglich"

Wien (OTS) - Claus Peymanns Pläne mit dem Berliner Ensembler sind laut Auskunft von Mitgliedern des allein entscheidungsbefugten Berliner Kulturausschusses vage.

Die SP-Politiker Nikolaus Sander und Klaus Wowereith erklären in der morgen erscheinenden Ausgabe des Wochenmagazins News folgendes:

* Peymann verlange zu den derzeitigen 21 Mio. D-Mark Subvention sieben bis acht Millionen zusätzlich.

* Diese Summe stehe derzeit nicht zur Verfügung. Der Senat hoffe, sie vom Bonner Bundesinnenministerium und dem dort verwalteten "Hauptstadtkulturfonds" zu bekommen.

* Der zuständige Bonner Ministerialbeamte Wolfgang Bergsdorf dementiert aber, mit dem Senat bisher zu einer Einigung gekommen zu sein: "Erst ab Oktober werden wir mit der Stadt verhandlen. Bis dahin müssen die Berliner auf eigenes Risiko handeln. Überdies muß der zugehörige Vertrag erst im Frühjahr 1999 vom Bundestag genehmigt werden."

Peymann soll sein Amt bereits im Herbst 1999 antreten.

Offizielles Statement von Berlins Kultur-Staatssekretär Pufendorf in News: "Ich bin frohen Mutes, die Chancen für Peymanns Kommen stehen hervorragendend. Aber die Subventionserhöhung ist noch in Verhandlung."

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