Sprengversuche in der Causa Fuchs abgeschlossen

Vorausmeldung zu NEWS 15.9.1998 Gutachter sagt: Fuchs wollte in sechs Fällen töten Staatsanwalt fordert für diesen Fall lebenslange Haft

Wien (OTS) - Wie das Nachrichtenmagazin NEWS in seiner morgen erscheinenden Ausgabe berichtet, sind die Sprengversuche in der Causa des mutmaßlichen Briefbombenattentäters Franz Fuchs nun abgeschlossen. Der zuständige Gutachter Ingo Wieser kam dabei zu dem Schluß, daß sechs jener Sprengkörper, die dem Mann aus Gralla zugeschrieben werden, konzipiert waren, um Menschen zu töten.

Die Tötungsabsicht wird Fuchs - so ihm der Bau der Bomben nachgewiesen werden kann -in folgenden Fällen zugeschrieben:

  • Der Anschlag von Oberwart, bei dem vier Roma ums Leben kamen
  • Die Rohrbombe von Klagenfurt, die den Polizisten Theo Kelz schwer verletzte
  • und auch jene "Sprengdose" die in Stinaz einem Müllarbeiter an der Hand verletzte.

Der Leiter der Grazer Staatsanwaltschaft, Heimo Lambauer, im Interview mit News: "Wenn auf sechsfachen Mord angeklagt wird, werden wir auf jeden Fall lebenslange Haft fordern".

Rückfragehinwies: NEWS Chefredaktion

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