Kamp-Thaya-March-Radweg wird ausgebaut

Investitionsplan sieht rund 22 Millionen Schilling vor

St.Pölten (NLK) - Ein Radweg entlang der Flüsse Kamp, Thaya
und March hat gemäß den Erfahrungen gute Erfolgsaussichten. Derartige Einrichtungen entlang von Flüssen, auf Hochplateaus bzw. in Tallandschaften lassen eine Frequenz von bis zu 20.000
Benützern pro Jahr erwarten. Die ARGE Kamp-Thaya-March-Radweg, die sich aus den jeweils zuständigen Tourismusregionen, -verbänden und Gemeinden zusammensetzt, ist nun angetreten, Organisation, Vermarktung und Qualitätssicherung des Radweges zu übernehmen. Das Projekt mit seiner geplanten Fertigstellung im Jahr 1999 sieht Gesamtinvestitionen von rund 22 Millionen Schilling vor, das Land Niederösterreich steuert 13,3 Millionen Schilling aus Regionalisierungsmitteln bei. Außerdem sichert ein zwischen der ÖAR Regionalberatung Ges.m.b.H. und dem Land Niederösterreich abgeschlossener Rahmenwerkvertrag eine Beratung des Landes und der ARGE in allen Fragen der Entwicklung dieses Radweges zu.

ARGE und Land Niederösterreich werden in den kommenden Monaten intensiv an der touristischen Aufbereitung des Themas "Wasser,
Fluß und Gewässerökologie" arbeiten. Zudem werden Betriebe im Rahmen der "Incentive 2001" in das Projekt miteinbezogen. Geht man von Ausgaben pro Tag und Person im Ausmaß von 720 Schilling (Durchschnittswerte einer Expertise) aus, so ergibt sich für die Region eine jährliche Wertschöpfung von 40 bis 100 Millionen Schilling.

Neben der landschaftlichen Attraktivität und der Anbindung an den Donauradweg hat dieser Weg mit einer Gesamtlänge von rund 410 km auch den Vorteil einer weitgehenden Nutzung bereits bestehender Radwege. Die auszubauende Streckenlänge bewegt sich zwischen 190 Metern in Waldkirchen und ca. 5 km in Retz. Im Zielgebiet 5b, in
dem 19 von 20 betroffenen Gemeinden liegen, sollen in der ersten Ausbaustufe rund 27 km ausgebaut werden, sodaß eine durchgängige Befahrbarkeit des gesamten Kamp-Thaya-March-Radweges gegeben sein wird.

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