AK fordert Stufenplan zur Benzinpreissenkung

Wien (OTS) - "Die Konsumenten erwarten konkrete Schritte zur Benzinpreissenkung, nicht nur vage Zusagen": So kommentiert der Leiter des AK Wirtschaftsbereiches, Werner Muhm, das Ergebnis des heute Dienstag abgehaltenen Benzinpreisgipfels zwischen Vertretern der Mineralölwirtschaft, der Arbeiterkammer und der Autofahrerklubs. ****

Nach wie vor betrage die Nettopreisdifferenz (vor Steuern)
zwischen Österreich und dem EU-Schnitt bei Eurosuper 80 Groschen, bei Diesel 60 Groschen. Die AK habe in dem Gespräch von der Mineralölwirtschaft einen Stufenplan verlangt, wie die österreichischen Preise auf europäisches Niveau gesenkt werden können. Das Gespräch sei zwar sachlich verlaufen, die Mineralölwirtschaft wolle jedoch keine verbindlichen Zusagen machen, kritisiert Muhm.

So seien seit 1992 ein Fünftel aller Tankstellen aufgelassen worden, das Argument der hohen Tankstellendichte werde aber immer noch als wesentlicher Kostenfaktor bemüht. Die unbestritten hohe Qualität der heimischen Treibstoffe werde durch den Nachholprozeß der übrigen EU Länder zunehmend ihre Bedeutung verlieren als spezifischer Kostenfaktor. Daher gebe es Platz für Anpassungen
nach unten.

Die AK bleibt bei ihrer Forderung nach einer schrittweisen Senkung der Netto-Benzinpreise auf europäisches Niveau. Die Mineralölwirtschaft müsse dafür einen Stufenplan entwickeln und vorlegen.

Rückfragen & Kontakt:

Presse
Wolfgang Mitterlehner
Tel.: (01)501 65-2631

AK Wien

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AKW/AKW