Weiterer Ausbau des Technologiezentrums Wiener Neustadt

Gesamtkosten von 92,7 Millionen Schilling

St.Pölten (NLK) - Das Technologiezentrum Wiener Neustadt (TZU)
als österreichisches Schwerpunkt-Kompetenzzentrum für umweltverträgliche Verfahren und Produkte hat derzeit eine Nettogeschoßfläche von rund 6.400 m2, wovon an vermietbarer Fläche für innovative Unternehmen, Forschungseinrichtungen und für die Fachhochschule insgesamt knapp 4.000 m2 zur Verfügung stehen. Das TZU mit seiner engen Kombination von Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen, Fachhochschul-Studiengängen und innovativen Unternehmen ist zur Zeit zu 100 Prozent ausgelastet. Insgesamt sind rund 80 Personen im TZU beschäftigt.

In einer zweiten Ausbaustufe soll nun eine
umsetzungsorientierte, wirtschaftliche Nutzung der Medizintechnik möglich werden. Ziel ist eine Forcierung der Kooperation zwischen anwendungsorientierter Forschung und Entwicklung sowie technologieorientierter Produktion und Dienstleistung. Als
besondere Arbeitsschwerpunkte gelten die Bereiche Rehabilitationstechnik sowie Medizintechnik mit den Gruppen Ultrapräzisionsfertigungstechnik und Handhabung/Meßtechnik/Automation.

Der Ausbau von Büro-, Labor- und Produktionsflächen wird aufgrund der beengten Verhältnisse zudem eine schrittweise Verlagerung des TZU auf das Gelände der Civitas Nova nach sich ziehen, wobei am derzeitigen Standort Forschungseinrichtungen und die Fachhochschul-Lehrgänge verbleiben. Insgesamt wird in der zweiten Ausbaustufe eine Nettogeschoßfläche von rund 5.800 m2 geschaffen, wovon 2.400 m2 an Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen sowie 1.200 m2 an Unternehmen vermietet werden.
Das bis Mitte 1999 zu realisierende Projekt sieht einen Finanzierungsplan von rund 92,7 Millionen Schilling vor, wovon das Land Niederösterreich durch die Regionalförderung 22,5 Millionen Schilling beisteuert. Bei der ersten Ausbaustufe lag das Investitionsvolumen bei 82,8 Millionen Schilling, rund 21
Millionen Schilling kamen aus Mitteln der Regionalförderung.

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