Vor 10 Jahren: Start der Dezentralisierung

Gebietsbauamt I als Vorreiter

St.Pölten (NLK) - Vor zehn Jahren, am 8. April 1988, wurde das Gebietsbauamt I mit 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Wien
in die ausgebaute Bezirkshauptmannschaft Korneuburg verlegt. Das
war der konkrete Start des von der Landesregierung im Juli 1987 beschlossenen Dezentralisierungskonzeptes. War damals in den Festreden von knapp 600 Landesbediensteten die Rede, die im
Zeichen der Bürgernähe aus der Zentrale in die Regionen übersiedeln sollten, so sind inzwischen schon 808 dezentrale Arbeitsplätze geschaffen worden. Außerdem wurden Kompetenzen von der Zentrale an die Bezirksverwaltungen übertragen. Das Ergebnis ist mehr Bürgernähe und mehr Bürgerservice, aber auch eine Stärkung der Regionen.

Das Gebietsbauamt I betreut - nachdem 1992 als weiterer Dezentralisierungsschritt das Gebietsbauamt V mit Sitz in Mödling eingerichtet wurde - die Verwaltungsbezirke Korneuburg,
Hollabrunn, Mistelbach und Gänserndorf. Unbestritten ist, daß die Übersiedlung wesentliche Verbesserungen für das gesamte Weinviertel gebracht hat. Der Standort Korneuburg liegt sowohl zu Wien als auch zu St.Pölten verkehrsmäßig günstig und wird daher auch im Parteienverkehr sehr gut angenommen.

Die Sachverständigen- und Beratungstätigkeit der fünf Gebietsbauämter erstreckt sich auf "Häuselbauer" ebenso wie auf Großbetriebe. Im Zuge der Verwaltungsreform erfolgten auch in Korneuburg Erweiterungen in fachlicher Hinsicht durch neue Mitarbeiter für Maschinenbau und Agrartechnik. Gerade durch die Vielfalt der Fachgebiete in Verbindung mit kostenlosen Beratungen
- etwa in den Bereichen Energiewesen, Heizungsoptimierung, Schöneres Bauern und Ortsbildgestaltung - kommt den Gebietsbauämtern auch eine Schlüsselrolle bei der Verfahrenskonzentration und -beschleunigung zu.

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