Friewald: NÖ betreibt seit Jahren aktive Anti-Atom-Politik

In Niederösterreich wurde bisher alles fristgerecht erledigt

Niederösterreich, 6.4.1998 (NÖI) Wie eine tibetanische Gebetsmühle versucht GAL-Weinzinger die niederösterreichische Bevölkerung in Sachen Atomkraftwerke aus dem Osten zu
verunsichern. Was sie immer noch nicht wissen dürfte, ist die Tatsache, daß das Land Niederösterreich seit Jahren eine aktive Anti-Atom-Politik betreibt.So haben bereits im Jänner und Februar 1995 der Landtag und die Landesregierung Beschlüsse gegen die Fertigstellung und die Inbetriebnahme des AKW-Mochovce gefaßt. Darüber hinaus wurde von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll, die Bestellung eines internationalen Experten für Atomfragen, als niederösterreichischen Beauftragten für Atomfragen verlängert. Er prüft derzeit alle Möglichkeiten, ob und wie gefährliche Atomkraftwerke aus den östlichen Nachbarstaaten verhindert werden können. In Niederösterreich wurde im übrigen alles in dieser Frage fristgerecht erledigt, stellte heute LAbg. Rudolf Friewald klar.

Während das Land Niederösterreich die einzig wirkungsvollen Maßnahmen gegen gefährliche Atomkraftwerke, nämlich die rechtlichen einsetzt, sammelt Frau Weinzinger Unterschriften, die uns bisher noch keinen Schritt weitergebracht haben. Ich fordere Frau Weinziger daher auf, endlich mit der Verunsicherung unserer Bevölkerung und der völlig unnötigen Panikmache aufzuhören. Das ist nämlich sicherlich kein positiver Beitrag zu unserer Landespolitik, betonte Friewald.

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