11,4 Mrd. S für Gesundheitsförderung Prävention ist Anliegen der Sozialversicherung

Gesundheitsförderung muß beim Menschen ansetzen

Wien (OTS) - "Die Krankenkassen sind auch Gesundheitskassen", beschreibt Hans Sallmutter, Präsident des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger, die Gesundheitsvorsorge anläßlich des morgigen Weltgesundheitstages als eine der wichtigsten Aufgaben der Sozialversicherung. "Der meistgeäußerte Wunsch der Menschen ist der nach Gesundheit. Die österreichische Sozialversicherung ist sich dieser Aufgabe bewußt und hat daher 1997 11,4 Mrd. S für Gesundheitsförderung und präventive Maßnahmen aufgewendet", so Sallmutter. ****

Die Schwerpunkte sieht Sallmutter in der betrieblichen Gesundheitsförderung, der Zahnpflegeerziehung und Kariesprophylaxe, der Verhütung von Freizeitunfällen sowie in Ernährungsprogrammen. Aber auch die Gesundenuntersuchung (1996: 552.000 Basisuntersuchungen, 110.000 gynäkologische Untersuchungen, 82.000 Jugendlichenuntersuchungen) sowie die Mutter-Kind-Paß Untersuchungen (1996: 86.000 Geburten) sind wirksame Instrumente der Gesundheitsvorsorge. Die Rehabilitationsleistungen der Sozialversicherungen tragen jährlich zur Verbesserung des Gesundheitszustandes von insgesamt 191.000 Personen (soziale Krankenversicherung 94.000 Rehabilitationen, Kuren, Erholungsaufenthalte; soziale Unfallversicherung rund 2.000 stationäre Fälle in Rehabilitationszentren; soziale Pensionsversicherung 95.000 Fälle) bei.

"Die Gesundheitsförderung muß bei den Arbeits- und Lebensbedingungen sowie beim Menschen selbst ansetzen", konkretisiert Sallmutter die Bemühungen der Sozialversicherung. Das Gesundheitsverhalten der Bevölkerung könne zum Positiven verändert werden, wenn Gesundheitserziehung ein fixer Bestandteil unseres Lebens werde.

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