10 Jahre Dezentralisierung

Pröll: Bürger profitieren doppelt

St.Pölten (NLK) - Eine Bilanz über zehn Jahre
Dezentralisierung zog Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Sonntag
in der Radiosendung "Forum NÖ". Nach der Übersiedlung der Bezirkshauptmannschaft Wien-Umgebung von Wien nach Klosterneuburg
im Juni seien praktisch alle Landesdienststellen im Land selbst beheimatet. "Damit sind zwar die großen Brocken der Dezentralisierung bewältigt, nach wie vor ist aber wichtige Detailarbeit zu erledigen", so Pröll.

Als wichtigstes quantifizierbares Ergebnis des Dezentralisierungsprogrammes nannte der Landeshauptmann die Übersiedlung von mehr als 800 Landesbediensteten von der Verwaltungszentrale in die Regionen - ursprünglich seien nur 600 Dienstposten geplant gewesen. Noch wichtiger seien ihm aber die Resultate, die sich in Lebensqualität ausdrückten: Durch mehr Bürgernähe und mehr Bürgerservice!

Die Gründung der Landeshauptstadt und die damit verknüpfte Dezentralisierung habe die historische Chance geboten, die gesamte Landesverwaltung zu durchleuchten, zu überdenken, zu modernisieren und zu rationalisieren. "Und genau das haben wir getan", so Pröll. "Wir haben neue Kommunikationstechnologien eingeführt, alle Landesdienststellen sind mit Computer-Datenleitungen vernetzt, und es ist uns so gelungen, auch eine Vielzahl von neuen Arbeitsmöglichkeiten zu schaffen, wie etwa die Tele-Arbeitsplätze."

Die Bürger profitierten in doppelter Hinsicht davon: "Auf der einen Seite kommen die Behörden dem Bürger im wahrsten Sinn des Wortes entgegen. Das spart Wege, Zeit, Geld und Nerven.
Andererseits werden die Regionen gestärkt. Das bringt neue, qualifizierte Arbeitsplätze in alle Landesteile."

Die Dezentralisierung sei ein wesentlicher Bestandteil der modernen Standortpolitik. Je kundenfreundlicher, rascher und schlagkräftiger die Verwaltung, desto interessanter sei Niederösterreich für Investoren und Arbeitgeber.

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