Friewald: Bei Agenda 2000 werden erneuerbare Energieträger viel zu wenig berücksichtigt

Niederösterreich, 5.4.1998 (NÖI) Die Vorschläge der EU ab dem Jahr 2000 (Agenda 2000) zur Agrarpolitik können so nicht hingenommen werden. So werden beispielsweise erneuerbare Energieträger fast nicht berücksicht. Im Bereich nachwachsender Rohstoffe und Ölsaaten werden keinerlei Perspektiven für eine Weiterentwicklung aufgezeigt. Es ist sogar zu befürchten, daß die positiven Ansätze der vergangenen Jahre in diesen Bereichen, zukünftig keine Chance mehr haben, kritisierte LAbg. Rudolf Friewald.****

Gerade in der heutigen Zeit ist die Forcierung und Weiterentwicklung der erneuerbaren Ressourcen aus Land- und Forstwirtschaft von enormer Bedeutung. So sind diese Energieträger aus einer verantwortungsvollen Umweltpolitik nicht mehr
wegzudenken. Darüber hinaus sichern die erneuerbaren Energien tausende Arbeitsplätze in den Regionen. "Das Land Niederösterreich fordert daher eine umgehende Änderung der Agenda 2000 und die besondere Berücksichtigung dieses so wichtigen Themas", so Friewald.

"Es muß alles daran gesetzt werden, die erneuerbaren Energien weiter auszubauen. Wir haben in den letzten Jahren sehr klar gezeigt, was in diesen Bereichen machbar ist", betonte Friewald.

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