Bundespräsidentenwahl am 19. April:

Wahlkarten können bis 16. April beantragt werden

St.Pölten (NLK) - Am 19. April steht mit der
Bundespräsidentenwahl der nächste Urnengang ins Haus. Für die Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher, die am 22. März über die künftige Zusammensetzung des Landtages entschieden, ist es bereits der zweite Wahlgang innerhalb von nur vier Wochen. Auch bei dieser Entscheidung können die Wahlberechtigten wieder mit Wahlkarte wählen, wenn sie sich am Wahltag nicht an jenem Ort aufhalten, wo sie in die Wählerevidenzliste eingetragen sind.
Diese Karte kann man bis drei Tage vor der Wahl, das ist der 16. April, bei der zuständigen Gemeinde beantragen. Am 19. April kann damit österreichweit vor einer Wahlkommission gewählt werden, wobei die unterschiedlichen Öffnungszeiten der Wahllokale zu berücksichtigen sind.

Für die Wahl im Ausland gibt es - wie bereits bei der Landtagswahl - besondere Bestimmungen: Voraussetzung für die Stimmabgabe im Ausland ist der Besitz einer Wahlkarte. Diese enthält ein Wahlkuvert und den Amtlichen Stimmzettel. Zwei volljährige österreichische Zeugen müssen mit ihrer Unterschrift und der Angabe der Daten ihres Reisepasses den korrekten
Wahlvorgang bestätigen. Auch Datum und Uhrzeit der Stimmabgabe müssen die Zeugen bestätigen. Diese Bestätigung entfällt, wenn der (die) Wähler(in) vor einer österreichischen Vertretungsbehörde (Konsulat, Generalkonsulat, Botschaft) oder einer dem österreichischen Notar vergleichbaren Person die Stimme abgibt.

Der Wahlberechtige kann die Stimmabgabe im Ausland sofort nach Erhalt der Wahlkarte durchführen. Wichtig ist jedenfalls, daß die Wahl bis spätestens 19. April, 17 Uhr mitteleuropäischer Zeit, erfolgt und die Wahlkarte bis spätestens 27. April, 12 Uhr (8. Tag nach der Wahl), bei der zuständigen Behörde einlangt.

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