mobilkom: Zuwächse im 1. Quartal machen zusätzliche Frequenzen noch dringlicher

Wien (OTS) - "Durch die überaus großen Kundenzuwächse im 1. Quartal 1998 wird der Zugang zu zusätzlichen Frequenzen immer dringlicher" Mit diesen Worten unterstrich heute der Generaldirektor der Mobilkom, Heinz Sundt, den Antrag seines Unternehmens auf zusätzliche Frequenzen im 1800 MHz-Band. Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden wir unsere Kapazitätsgrenze von 900.000 Kunden im A1-Netz bereits im Juni dieses Jahres und nicht erst im September erreichen, wie wir es zum Zeitpunkt unseres Antrages im vergangenen Oktober geglaubt hatten."

"Sollte es nicht zu einer raschen Vergabe der Frequenzen kommen, wäre damit nicht nur das Wachstum der Mobilkom, sondern des gesamten Mobilfunk- und damit Telekomsektors in Österreich gebremst," sagte Sundt weiters. "Ich kann mir nicht vorstellen, daß das im Interesse der Zukunftssicherung des Wirtschaftsstandortes Österreich liegt."

Per Ende März verzeichnete die Mobilkom rund 800.000 Kunden in ihrem A1-Netz, allein im März kamen 35.000 Neukunden dazu. Als Hauptmotive für ihre Entscheidung zugunsten A1 nennen die Neukunden das größere Netz der Mobilkom und die attraktiven Produkte von A1.

Die Mobilkom hat bereits im Oktober des Vorjahres um zusätzliche Frequenzen bei der zuständigen Behörde angesucht. Damals ging man davon aus, daß die Kapazitätsgrenze von 900.000 Kunden erst im September erreicht wüCrde. Mit den jüngsten Zuwächsen ist dies bereits im kommenden Juni der Fall.

Ab 900.000 Kunden reichen die der Mobilkom zugeteilten Frequenzen nicht mehr aus, um die gewohnte Qualität für die A1-Kunden sicherzustellen, argumentiert man von seiten der Mobilkom. Eine Nichtvergabe der zusätzlichen Frequenzen würde damit massiv gegen das Kundeninteresse verstoßen.

Österreich ist zur Zeit einer der am schnellsten wachsenden Märkte im Mobilfunk, trotzdem ist man von Penetrationsraten, wie sie in vergleichbaren Ländern Skandinaviens verzeichnet werden, noch deutlich entfernt. Es sei die Aufgabe der zuständigen Behörden, mit ihren Entscheidungen das Wachstum des Marktes in Österreich in diese Richtung nicht zu bremsen, sondern zu fördern, hieß es heute in der Mobilkom.

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an: MOBILKOM AUSTRIA AG Ing. Martin Bredl, Pressesprecher, Tel: (1) 331 61-27 00

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