Bank Austria-General Randa im News-Interview - Bank Austria schafft Vorzüge und PS-Scheine mit 5. Juni ab - AVZ-Stimmrechtsanteil sinkt von 38 auf 29 Prozent - Randa: Auch nach Steyr-Verkauf hat "CA-Chef

Wien (OTS) - Hampel mein volles Vertrauen" - Keine Änderungen im CA-Vorstand" Vorausmeldung zu News Nr. 14 =

Anläßlich der nächsten Hauptversammlung am 5. Juni
soll eine Vereinheitlichung der Aktienkategorien der Bank Austria beschlossen werden, kündigt BA-Genraldirektor Gerhard Randa in einem Interview in der am Donnerstag erscheinenden Ausgabe des Nachrichtenmagazins News an.

Randa gegenüber News: "Die Bank Austria Vorzugsaktien und Partizipationsscheine", die in den letzten acht Monaten einen Kursgewinn von über 100 Prozent erzielten, "sollten abgeschafft und damit zu Stammaktien werden".

Statt mit bisher sechs verschiedenen Aktienkategorien wird die Bank Austria-CA-Gruppe - ähnlich wie die Erste Bank - künftig nur noch mit einer einzigen (Bank Austria)-Stammaktie an der Börse notieren.

Durch die Abschaffung der Bank Austria-Vorzüge, so Randa gegenüber News, ändere sich auch die Aktionärsstruktur des Instituts. Der Stimmrechtsanteil der AVZ werde im Zuge der Abschaffung der Vorzugsaktien von derzeit 38 Prozent auf künftig 29 Prozent (inklusive der Anteile der Wiener Holding) sinken. Damit werde die AVZ aber weiterhin größter Einzelaktionär der Bank Austria bleiben. Zu Gerüchten, die Bank Austria sei trotz erfolgreicher Integration der Creditanstalt und ihres sehr guten Jahresergebnisses 1997 zu einem Übernahmekanidaten geworden, meint Randa gegenüber News: "Ich sehe weder eine freundliche noch eine feindliche Übernahme auf uns zukommen".

Auf die Frage, ob der Verkauf des Steyr-Konzerns durch die CA nicht hätte professioneller abgewickelt werden können, sagt Randa:
"Dazu will ich mich nicht äußern". CA-Generaldirektor Erich Hampel habe jedenfalls weiterhin sein "volles Vertrauen" Änderungen im CA-Vorstand, so CA-Aufsichtsratspräsident Randa, "schließe ich absolut aus".

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