Maier: Grenzschutz durch Exekutivbeamte ist der Vorzug zu geben

Wo bereits das Bundesheer im Einsatz ist, entscheidet der weitere Bedarf

St. Pölten, (SPI) - "Grundsätzlich soll bei der Grenzsicherung gegen illegale Einwanderung und Schmuggel an der Grenze zu Tschechien und der Slowakei der Exekutive und ihren
ausgezeichneten Beamtinnen und Beamten der Vorzug gegeben werden -sie sind entsprechend ausgebildet und haben durch die in den
letzten Jahren erfolgten Investitionen die notwendige Ausrüstung. Sollte nun im Wald- und Weinviertel ein Mehrbedarf bestehen, so können jene Wald- und Weinviertler Exekutivbeamte eingesetzt werden, die derzeit im Burgenland Dienst versehen und wieder in
ihre Heimatbezirke zurück wollen. Weiters muß dem Innenminister die Chance gegeben werden, das Personal, wie geplant,
aufzustocken", stellt der Gmünder SP-Abg. Hans Maier heute fest.****

"Dort wo das Bundesheer bereits seit längerem im Einsatz ist - wie im Burgenland - kann ein eventueller Mehrbedarf wieder durch das Bundesheer abgedeckt werden. Durch dieses Vorgehen kann verhindert werden, daß viele Wald- und Weinviertler Exekutivbeamte weiter
weit weg von ihrem Heimatort Dienst versehen müssen. Auch muß davon ausgegangen werden, daß beispielsweise ein Grenzsicherungseinsatz des Bundesheeres im Waldviertel durch die Notwendigkeit der Schaffung der benötigten technischen und personellen Infrastruktur große Kosten verursacht, die beim verstärkten Einsatz der Exekutive vermieden werden können", schloß Maier.
(Schluß) fa

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