Wiener LIF zur WIFO-Standortstudie: Verwaltungsabläufe radikal vereinfachen

Alkier: Entbürokratisierung und Verwaltungsvereinfachung mit "Business Points" sofort durchsetzen

Wien (OTS) Eine radikale Verwaltungsvereinfachung in Wien forderte der Liberale Gemeinderat Wolfang Alkier in einer Reaktion auf die gestern von Stadträtin Ederer vorgestellte WIFO-Studie zum Standort Wien. Neben anderen Punkten wurde darin vor allem die - von Wien mitbeeinflußte Bürokratisierung - kritisiert.

Alkier: "Wien spielt als Wirtschaftsstandort bald nur mehr in einer Liga mit Brünn, Tulln und Maria Enzersdorf. Um sich dem Wettbewerb mit europäischen Metropolen zu stellen, muß Wien endlich eine aktive, liberale Wirtschaftspolitik einsetzen." Dazu zähle auch, UnternehmerInnen und Investoren nicht abzuschrecken und zu verhindern, sondern sie bei Ihren Projekten rasch und effizient zu unterstützen.

Als positives Beispiel nannte Alkier die Wirtschaftspolitik in Oberösterreich, wo durch Verfahrensvereinfachungen beachtliche Erfolge erzielt wurden. Dort würden zum Beispiel 90% der Betriebsanlagengenehmigungen in weniger als 90 Tagen - statt früher in 3 Jahren - erledigt. Maßnahmen dafür waren unter anderem Checklisten für Einreichunterlagen, konzentrierte Vorbegutachtungsverfahren, die Aktion "Mobile Beamte" oder die Zusammenlegung sämtlicher anlagenrechtlicher Verfahren in einer "Anlagenbehörde".

"Auch in Wien wäre es dringend notwendig, daß Investoren nur mehr einen einzigen Ansprechpartner für alle Verfahren hätten. Im Rahmen von Wiener "Business Points" sollten solche Service- und Koordinationsleistungen konzentriert werden. Diese würde unseren Unternehmen wertvolle Vorteile bieten und die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Wien heben", schloß Alkier.

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