Neue Lilien Porzellan GmbH mit gesunder Struktur

Umsatzentwicklung verläuft nach Plan

Wilhelmsburg (OTS) - Die Umsatzentwicklung der neuen Lilien Porzellan GmbH verläuft nach Plan, das neue Unternehmen habe eine gesunde Struktur und langfristige Perspektive. Dies erklärte der Geschäftsführer des Porzellanherstellers, Thomas Groh, am Dienstag, 31. März 1998. Eine Aufstockung des derzeit 30-köpfigen Mitarbeiterstabes sei bei einer Forsetzung dieser Entwicklung nicht ausgeschlossen.

Die neue Lilien Porzellan GmbH., das Nachfolgeunternehmen der ÖSPAG für den Geschirrbereich, plant für 1998 einen Umsatz von 130 Millionen Schilling. Die Ergebnisse im Jänner und Februar dieses Jahres bestätigen diese Perspektive, betonte Geschäftsführer Thomas Groh. Damit sei eine gesunde Struktur für Lilien Porzellan in Österreich und ein langfristiger Bestand von knapp 30 Arbeitsplätzen in Wilhelmsburg gewährleistet.

Mit Jahresbeginn wurde bekanntlich der Geschirrbereich der ÖSPAG im Rahmen eines Management-Buy-Out ausgegliedert und als Lilien Porzellan GmbH. in die neu gegründete schweizerische Langenthal-Gruppe integriert. Die Geschirrproduktion der Langenthal-Gruppe wurde in Dvory in Tschechien konzentriert.

Produktqualität und Lieferfähigkeit von Lilien-Porzellan bleibt unverändert, versichert dazu der österreichische Verkaufsleiter der Lilien Porzellan GmbH., Helmut Blumauer. Die Lilien Porzellan GmbH. konzentriert sich voll auf die Betreuung des Kunden und hat das Dienstleistungsangebot ausgeweitet. So bietet Lilien Porzellan nunmehr die Möglichkeit, individuell gestaltete Dekore für Hotels und Restaurants zu entwickeln. Die Dekorentwicklung erfolgt nach wie vor in Wilhelmsburg, die Umsetzung dieser Entwürfe seit Beginn dieses Jahres in Dvory.

Die im ORF am Donnerstag, 30. März 1998 publizierte Kündigung von Mitarbeitern der Dekorabteilung ist Teil der Umstrukturierungsmaßnahmen des vergangenen Jahres und ist keine Folge der aktuellen Geschäftsentwicklung der Lilien Porzellan GmbH. Die von der Kündigung betroffenen Mitarbeiter konnten von Anfang an nicht in die neue Lilien Porzellan GmbH. übernommen und mußten von der ÖSPAG gekündigt werden.

Bei einer weiterhin positiven Geschäftsentwicklung der neuen Lilien Porzellan GmbH. ist die Aufstockung des Mitarbeiterstabes hingegen nicht ausgeschlossen, betonte Geschäftsführer Thomas Groh.

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