Kunst vom Stein im Regierungsviertel

1. NÖArt-Wanderausstellung in der Brücke

St.Pölten (NLK) - Das neue Ausstellungsmedium des Regierungsviertels, die "Brücke" im Haus 1, unmittelbar am Landhausplatz gelegen, wird von kulturellen Veranstaltern angenommen: Nach der fotografischen Vereinigung "Der Fluss" stellt jetzt die NÖ Gesellschaft für Kunst und Kultur dort ihre erste Wanderausstellung vor: Zum Jubiläum des 200. Jahrestages der Erfindung des Steindrucks durch Aloys Senefelder wird dort die
Schau "Kunst vom Stein - 200 Jahre Lithographie" gezeigt. Sie entstand in Zusammenarbeit mit der Hochschule für angewandte Kunst und einigen Druckereien. Die Eröffnung wird am kommenden Freitag, 3. April, um 16.30 Uhr Landeshauptmannstellvertreterin Liese
Prokop vornehmen.

Das genaue Datum der Erfindung von Senefelder steht nicht fest, die Mehrzahl der Quellen läßt aber eine Datierung mit 1798 zu. Die Lithographie nutzt die Tatsache, daß sich Fett und Wasser abstoßen, und stellt eine schnellere und billigere Alternative zum Tiefdruckverfahren dar. Die Erfindung des Abziehbildes ermöglichte ferner die Herstellung von bedruckter Keramik, Glas und Emailschildern. Die Chromolithographie schließlich ermöglichte die Herstellung der Bilder, die auch für ärmere Schichten erschwinglich waren. Vom Stein wurden vielfärbige Landkarten
ebenso gedruckt wie Tapeten, Stoffbahnen, Banknoten und
Briefmarken. Als künstlerische Technik hat sich die Lithographie auch heute noch erhalten. Die Ausstellung gibt einen Überblick über die historische Entwicklung dieser Technik bis zur heutigen Verwendung.

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