Österreichische "LebensKunst" bei der Expo 2000 in Hannover

Jugend zur Mitgestaltung der Österreich-Beteiligung aufgerufen

Wien (PWK) - Kreativität ist gefragt - denn nicht anders wird Österreich der zu erwartenden Höchstleistungsschau von bislang 170 Teilnehmerländern bei der "Jahrtausend-Expo" in Hannover begegnen können. Das Generalthema "Mensch - Natur - Technik " dieser insgesamt 26. und sicher bislang größten Weltausstellung sowie das Jahr 2000 verleiten geradezu, sich in futuristischen Szenarien und Zu-kunftsspektakeln zu ergehen. Für Österreich die Chance, sich durch bewußte Abgrenzung und einen klaren, einprägsamen Auftritt von diesem Trend abzuheben, um nicht nur "dabei", sondern auch nachdrücklich "präsent" zu sein. Wie dies am publikumswirksamsten geschehen kann, wird nun in einem Ideenwettbewerb ermittelt. ****

Um nicht - wie oft kritisiert wurde - die österreichische Expo-Präsentation in einem Potpourri von Klischees ausufern zu lassen, wurde für das Konzept zunächst ein Leitthema ermittelt, um einen einheitlichen und somit einprägsamen Auftritt Österreichs sicherzustellen. Das Ergebnis aus fünf Brainstorm-Runden mit Vertretern aus Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft, Tourismus und Medien war angesichts der Inhomogenität ihrer Teilnehmer erstaunlich eindeutig und führte schlußendlich zum Leitbild "Österreich - Land der LebensKunst", das eine kongeniale Verbindung zwischen unserer kulturellen und gesellschaftlichen Tradition und den Herausforderungen der Zukunft herstellt: "LebensKunst" steht für die gelungene Bewältigung des Spannungsbogens "Mensch - Natur - Technik", wobei darunter ebenso die Gestaltung seines Lebensraumes durch naturnahe Lebensformen zu verstehen ist, wie der richtige Umgang mit humanen, ökonomischen und ökologischen Ressourcen. "LebensKunst" kann auch als harmonische Gestaltung der Beziehungen der Menschen un-tereinander bzw. ihrer persönlichen Lebensumgebung interpretiert wer-den. Dies alles sind Bereiche, die heute - und morgen - immer mehr an Bedeutung gewinnen und hier hat Österreich sicher auch glaubwürdige und für jedermann interessante Lösungen zu bieten.

Um die Umsetzung dieser Leitidee auf eine möglichst breite Basis zu stellen, wird für die Expo 2000 erstmals auch die Bevölkerung in die Projektgestaltung miteinbezogen. Im Rahmen eines Ideenwettbewerbes soll jeder Österreicher die Möglichkeit haben, seinen persönlichen Beitrag zu unserem Expo-Auftritt zu leisten und seine Ideen zur Umsetzung des Leitgedankens "LebensKunst" beizusteuern. Um die Chancengleichheit zu wahren, werden Einrei-chungen von Personen, die hauptberuflich mit Ausstellungsgestaltung befaßt sind - z. B. Architekten, Künstlern, Ausstellungsmachern - in einem getrennten Wettbewerb bewertet. Die besten "Nonprofis" dürfen sich nicht nur über die mögliche Realisierung ihrer Ideen freuen, ihnen winken auch Anerkennungspreise in der Höhe von insgesamt öS 100.000,-- sowie ein Besuch der Expo in Hannover. Die Profis dagegen lockt die Aussicht, in einem anschließenden Realisierungswettbewerb mit der Ausarbeitung eines Konzeptes für den Österreich-Auftritt -basierend auf den Ergebnissen des Ideenwettbewerbes - beauftragt zu werden. Da sich die Expo - schon allein durch ihre Aufgabenstellung -auf die Bewältigung der Herausforderungen der Zukunft konzentriert, richten sich auch die Ideenwettbewerbe vor allem an Österreichs Jugend, die hier angehalten ist, an jenem Bild mitzuwirken, das Österreich im Rahmen der Expo darstellen wird. Wer Interesse hat und einen Beitrag zu diesem Projekt leisten möchte, kann die Ausschrei-bungsunterlagen zu diesem Ideenwettbewerb beim Expo-Büro, 1010 Wien, Gonzagagasse 1, Telefon: 01/533 97 70 anfordern oder sie über das Internet unter http://www.expo2000.at bestellen.

Rückfragen & Kontakt:

01/533 97 70Expo-Büro

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK