Stelcon AG: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

Essen (ots-Ad hoc-Service) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Die STELCON AG hat sich im
Geschäftsjahr 1997 in einem schwierigen Umfeld erfolgreich behaupten können. Wie der Vorstand mitteilt, wurde trotz rückläufiger Baukonjunktur in Deutschland der Jahresüberschuß des Konzerns auf 3,2 Mio. DM gesteigert. Der Außenumsatz des Konzerns erhöhte sich nach 87,8 Mio. DM im Jahr 1996 um 12,4 % auf 98,7 Mio. DM. Die Umsatzsteigerungen wurden im wesentlichen im deutschen Markt erzielt.

Der Umsatz im Einzelabschluß der STELCON AG wurde um rd. 10 Mio. DM auf 50 Mio. DM ausgeweitet. Diese positive Entwicklung wurde in Deutschland ohne konjunkturellen Rückenwind in einem auf niedrigem Niveau stabilen Gewerbebaumarkt erreicht. Zum Umsatzanstieg haben nahezu alle Produktgruppen beigetragen. Insbesondere die in den vergangenen Jahren erbrachten Vorleistungen zur Entwicklung kundenorientierter Gesamtlösungen für den Umweltschutz und für Verkehrssysteme ermöglichten diesen positiven Umsatztrend.

Die 100%ige Tochtergesellschaft B.V. DE METEOOR nutzte das günstige konjunkturelle Umfeld in den Niederlanden, um ihre Marktposition weiter zu stärken und den Umsatz weiter zu erhöhen. Neben den traditionellen Plattenprodukten trug die erfolgreiche Vermarktung von Betonschwellen zu dieser positiven Entwicklung bei.

Die Produktion des STELCON-Werkes Neuss wurde 1997 in die Niederlande verlagert. Durch die Veräußerung des Standortes im Geschäftsjahr 1997 konnte die Liquidität weiter verbessert werden. Der außerordentliche Ertrag aus der Veräußerung wurde einer Rücklage gemäß Paragraph 6b EStG zugeführt. Durch den positiven Cash Flow aus dem laufenden Geschäft sowie die Werksveräußerung konnte die verzinsliche Fremdverschuldung im Einzelabschluß um 11,3 Mio. DM auf 1,5 Mio. DM verringert werden.

Mit einem Konzernjahresüberschuß von 3,2 Mio. DM hat sich die Ergebnislage wesentlich verbessert. Im Geschäftsjahr 1996 betrug der Jahresfehlbetrag im Konzern noch 0,4 Mio. DM. Das Ergebnis je Aktie erreicht im Geschäftsjahr 1997 wieder das Niveau der ertragsstarken Jahre 1992 und 1993. Die in den letzten Jahren durchgeführten Maßnahmen zur Wiedererlangung der Ertragskraft haben damit Früchte getragen.

Die STELCON AG weist im Einzelabschluß einen Jahresüberschuß von 1,1 Mio. DM (1996 Jahresüberschuß 0,2 Mio. DM) aus. Dieses Ergebnis wurde ohne Ausschüttung ausländischer Beteiligungserträge erzielt. Im Vorjahr waren 4,2 Mio. DM Ausschüttungen der Tochtergesellschaft B.V. DE METEOOR im Ergebnis enthalten. Darüber hinaus war das Vorjahresergebnis mit erheblichen Kosten zur Durchführung struktureller Maßnahmen belastet.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 27. Mai 1998 vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 1,3 Mio, DM zur Ausschüttung einer Dividende von 5 DM je Aktie im Nennbetrag von 50 DM zu verwenden. Die Ausschüttung erfolgt aus inländischen und ausländischen Einkommen. Zusammen mit der Steuergutschrift von 0,78 DM erhalten die anrechnungsberechtigten Aktionäre damit 5,78 DM je Aktie im Nominalwert von 50 DM.

Essen, den 26.03.1997 Der Vorstand

Ende der Mitteilung

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