Unfallzahlen leicht gesunken

Punkteführerschein gegen notorische Raser KfV fordert weitere Verkehrssicherheits-Maßnahmen

Wien (OTS) - Das Kuratorium für Verkehrssicherheit fordert weiterhin die rasche Einführung des Punkteführerscheins, um notorischen Schnellfahrern einen Riegel vorzuschieben. Nicht angepaßte Geschwindigkeit war auch in der Woche vom 23. bis zum 29. März 1998 wieder die Unfallursache Nr. 1 auf Österreichs Straßen. Die Hälfte der tödlichen Unfälle dieser Woche ging auf das Konto von Raserei und Bleifuß.

Insgesamt ist allerdings eine Fortsetzung des seit Jahresbeginn zu beobachtend en Trends zu mehr Sicherheit auf Österreichs Straßen festzustellen. Waren es im Vergleichszeitraum des Vorjahres noch 13 Menschen, sind in der abgelaufenen Woche 6 Menschen tödlich verunglückt. Insgesamt sind heuer nach vorläufigen Zahlen 157 Todesopfer zu beklagen; im Vergleichszeitraum des Vorjahres waren es nach endgültigen Zahlen 209.

Obwohl in der vergangenen Woche Alkohol bei zwei tödlichen Unfällen Mitursache war, ist seit der Einführung der 0,5-Promillegrenze eine stetige Abnahme der Alkoholunfälle zu verzeichnen. Um die Unfallzahlen dauerhaft zu senken sind jedoch weiterführende Maßnahmen zu ergreifen. Das Fahren mit Licht am Tag sowie die rasche Einführung des Punkteführerscheines könnten mithelfen, die Zahl der Verkehrstoten von über 1.100 auf ein international vertretbares Maß von 600 bis 700 Menschen pro Jahr zu senken.

In der Woche vom 23. Bis 29. März 1998 starben auf Österreichs Straßen 6 Menschen, 3 davon wegen nicht angepaßter Geschwindigkeit, einer durch Unachtsamkeit, einer auf Grund mangelnder Fahrpraxis. Alkohol war bei zwei Unfällen Mitursache, 1 Fußgänger kam durch Fremdverschulden und 1 Fußgänger durch eigenes Fehlverhalten ums Leben. 4 der tödlichen Unfälle waren Alleinunfälle, 1 tödlich verunglückter Lenker hatte keine Lenkerberechtigung.

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Christopher B. Stvarnik
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