Gehrer: Neuer Wissenszugang durch CD-ROMS im Unterricht

Unterrichtsministerin präsentiert CD-ROM "Mathe Trainer"

Wien (OTS) "CD-ROMS stellen ein wichtiges neues
Unterrichtsmedium dar. Sie sind eine Ergänzung zum Schulbuch, ihr Einsatz ermöglicht neue Wissenszugänge", so die Unterrichtsministerin bei der Präsentation der CD-ROM-Reihe "Mathe Trainer" für AHS, BHS und Hauptschulen vom Fechter-Verlag. Der verstärkte Einsatz von CD-ROMS im Unterricht ist ein Teil der von Unterrichtsministerin Elisabeth Gehrer 1996 gestarteten Technologieoffensive. Das Unterrichtsministerium unterstützt den Einsatz von CD-ROMS mit einem Titel-Katalog für Schulen, einem Verleihservice ab Herbst, einer Fach-Zeitschrift und finanziert Feldversuche. Auch in der Lehreraus- und fortbildung werden neue Medien verstärkt eingesetzt. ****

In der Schule werden CD-ROMS derzeit hauptsächlich im Fremdsprachenunterricht, in naturwisscnschaftlichen Fächern und im Fach Bildnerische Erziehung eingesetzt. Ab Herbst können zehn Prozent des Schulbuchbudgets für den Ankauf neuer Lernsoftware wie z.B. von CD-ROMS verwendet werden.

Die Maßnahmen des Unterrichtsministeriums im Detail:

* CD-ROM-Katalog: Ab Herbst gibt es eine Empfehlungsliste für CD-ROMS mit ca. 600 Titeln für den Unterrichtsgebrauch (Herausgeber:
Schulbuchverlag). Der Katalog beinhaltet auch Informationen über reduzierte Preise für Schulen.

* Das Unterrichtsministerium finanziert die Zeitschrift "Tell & Call", in der die neuesten CD-ROM-Titel besprochen werden und die über Erfahrungen im Unterricht informiert. Sie erscheint 4 – 5 x im Jahr und ist beim Medienservice des BMUK, Tel. 01/531 20-4864, e-Mail: mediens@bmuk.gv.at zu bestellen.

* Ab Herbst bietet das Unterrichtsministerium auch einen CD-ROM-Verleih an. Damit erhalten die Lehrer die Möglichkeit, diese Software zu überprüfen und kennen zu lernen.

* Das Unterrichtsministerium betreut und finanziert Feldversuche
zur Verwendung von CD-ROMS und Internet im Unterricht. Erfahrungsberichte werden allen Schulen zur Verfügung gestellt.

NEUE MEDIEN IN DER LEHRERAUS- UND FORTBILDUNG

In der Lehrerfortbildung wurden in den letzten drei Jahren verstärkt Kurse zur Nutzung des Internet und neuer Medien angeboten. Seit Herbst 1997 wird die Einführung neuer Medien an
den Schulen durch schulinterne Fortbildung gefördert.

Die Pädagogischen Institute bieten fachorientierte Kurse zur Nutzung von Internet- und CD-ROMS an, z.B. Nutzung neuer Medien
in der Bildnerischen Erziehung.

An der Pädagogischen Akademie Burgenland läuft ein Pilotversuch, bei dem CD-ROMS für die Grundschule (Sachunterricht, Fremdsprachen) und im Freizeitbereich (Tagesheim) verwendet
werden. Ziel dieses Testversuches ist, dass die Schüler nicht nur im Unterricht, sondern auch im häuslichen Bereich lernen damit zu arbeiten.

Im Rahmen der Technologieoffensive für die österreichischen Schulen sind bisher mehr als eine halbe Milliarde Schilling für
den Technologieausbau an Schulen investiert worden. Dabei soll die Anwendung des Computers und der kritische Umgang mit den neuen Medien erlernt werden. Bereits jede 4. Schule (1.530 Schulen) ist ans Internet angeschlossen, und hat eine eigene Homepage. Täglich kommen drei weitere Schulen ans Netz. In zwei Jahren sollen alle 6200 Schulen einen Internet-Anschluss besitzen.
(Schluss)

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Mag. Elisabeth Halvax,
Tel. 01/53120-5013 DW

Unterrichtsministerium,

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