Dirnberger: Für kartellrechtliche Klage der AK gegen Mineralölwirtschaft

Wenn der Markt nicht funktioniert, muß die Politik nachhelfen

Wien (OTS) - Als völlig uneinsichtig bezeichnet heute AK-Vizepräsident Alfred Dirnberger (ÖAAB) die Vertreter der Mineralwirtschaft bei der gestrigen ORF-Sendung "Zur Sache". Die beiden Herren waren nicht in der Lage, in einer Sendung von über 70 Minuten Antworten auf nur zwei Fragen zu geben:

1. Warum ist der Benzinpreis in Österreich höher als im benachbarten EU-Ausland und der Schweiz?
2. Warum wird das Sinken der Preise am Rohölmarkt nie an die österreichischen Konsumenten wietergegeben?

Dirnberger tritt daher als eine Maßnahme für eine kartellrechtliche Klage der AK gegen die Mineralölwirtschaft ein. Dirnberger: "Rücksichtnahme auf die Konzernherren der Mineralölwirtschaft ist die falsche Strategie im Bemühen um niedrigere Benzinpreise". Wenn Gespräche mit der Mineralölwirtschaft weiter nichts fruchten und auf die beiden Fragen keine vernünftigen Antworten folgen, ist der Treibstoffpreis wieder amtlich zu regeln. "Wenn der Markt nicht funktioniert, muß diesem eben von der Politik nachgeholfen werden", fordert Dirnberger.

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Alfred Dirnberger, Tel.: 01-588 83-706

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