Dorfmeister-Stix: Drogengefahr muß sehr ernst genommen werden

NÖ wendet pro Jahr 50 Millionen für Suchthilfe auf

Niederösterreich, 30.3.1998 (NÖI) Der vor wenigen Tagen ausgeforschte Drogenring in Mödling und Wien-Umgebung ist ein weiteres Zeichen dafür, daß dieses Problem sehr ernst genommen werden muß. Das niederösterreichische Antidrogenkonzept, das demnächst fertiggestellt ist, ist daher ein sehr wichtiger Schritt. So wird dieses Konzept neue Akzente und Projekte in der Suchtvorbeugung, eine Verbesserung der Suchtberatung, Neuerungen in der Suchtbehandlung und die genaue finanzielle Unterstützung des Landes beinhalten, erklärte LAbg. Desiree Dorfmeister-Stix.****

Alle vorgesehenen Maßnahmen zielen auf Suchtvorbeugung und Primärprävention ab. Kinder und Jugendliche sollen durch eine positive Lebenseinstellung vor Drogen geschützt werden. Da die Jugendlichen, die zu Drogen greifen, immer jünger werden, soll bereits im Kindergarten und in der Volksschule mit den ersten Maßnahmen begonnen werden, so Dorfmeister-Stix.

"Das Land Niederösterreich nimmt diese Gefahr für unsere Jugend sehr ernst und wendet für die Suchthilfe jährlich rund 50 Millionen Schilling auf. Für neue Projekte und Maßnahmen werden heuer zusätzlich 3 Millionen Schilling bereitgestellt. Auch aus dem 100 Millionen Schilling-Topf des Gesundheitsministeriums werden einige Millionen erwartet", betonte die Abgeordnete.

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