Rupp: Niederösterreich erwartet Vorhaben für nationalen Beschäftigungsplan

Niederösterreich als größtes Bundesland sollte am meisten profitieren

St. Pölten, (SPI) - Übermorgen, Mittwoch, soll der von den Sozialpartnern ausgearbeitete "Nationale Beschäftigungsplan" im Ministerrat vorgelegt und beschlossen werden. "Niederösterreich
als größtes Bundesland sollte von dieser Initiative der Bundesregierung wohl am meisten profitieren. Der Aktionsplan
sieht die Schaffung von 100.000 Arbeitsplätzen und damit
verbunden die Senkung der österreichweiten Arbeitslosenrate von
4,4 auf 3,5 bis zum Jahr 2002 vor. Weiters soll die Zahl der Langzeit- und Jugendarbeitslosen halbiert werden. 20 statt
derzeit 10 Prozent der Jobsuchenden sollen von
Schulungsprogrammen erfaßt werden", stellt SP-Abg. Anton Rupp
heute fest.****

"Im Einklang mit dieser Initiative der Bundesregierung dürfen
die Bundesländer sich aber keinesfalls "zurücklehnen", sondern
sie müssen ganz im Gegenteil weiter ihre eigenen Initiativen forcieren um mit dem Programm des Bundes den größt möglichen Erfolg zu erzielen. Dabei dürfen sich aber die Unternehmen
dürfen sich nicht aus ihrer Verantwortung stehlen und sich beispielsweise - wie Forderungen der Wirtschaftskammer zeigen -
aus der Lehrlingsausbildung zurückziehen. Absolut
kontraproduktiv ist es, wenn man danach trachtet, dem Staat die Kosten für die Lehrlingsausbildung zu überantworten. Die Wirtschaft ist es nämlich, welche von gut ausgebildeten jungen Menschen profitiert und damit ihre ausgezeichnete Stellung im nationalen und internationalen Wettbewerb behauptet”, so Rupp weiter.

"Es gilt daher an die gewerbliche Wirtschaft zu apellieren, sich ihrer gesellschaftlichen Gesamtverantwortung bewußt zu werden
und tatkräftig bei der Beschäftigungsinitiative der Bundesregierung, aber auch bei der zusätzlichen Bereitstellung
von Ausbildungsplätzen mitzuhelfen. Die neuen Herausforderungen bedingen gemeinsame Anstrengungen von allen gesellschaftlichen Kräften", so Rupp abschließend.
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