Rasch zur Regierungsbildung

Pröll will kurze, sachliche Parteiengespräche

St.Pölten (NLK) - Die von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll am Wahlabend angekündigten Parteiengespräche – sie wurden am Tag nach der Wahl aufgenommen – sollen kurz und sachlich sein. Das betonte der Landeshauptmann am Sonntag in der Radiosendung "Forum NÖ".
"Wir leben in einer schnellebigen, spannenden Zeit”, so Pröll. Das erfordere rasches Handeln.

Auf seine künftigen Arbeitsschwerpunkte angesprochen meinte Pröll, diese ergäben sich aus der Tatsache, daß sich das Umfeld für Niederösterreich grundlegend geändert habe. Früher seien Gemeinden und Bundesländer untereinander im Wettbewerb gestanden, heute konkurriere Niederösterreich mit 250 europäischen Regionen. Pröll: "Wir müssen die Chancen nutzen und die Risiken minimieren bzw. bewältigen.” Das erfordere eine moderne und wirkungsvolle Standortpolitik mit guten Verkehrsverbindungen, mit moderner Technologie und ohne bürokratische Hürden. "Das macht uns fit und flott und bringt Arbeit ins Land.”

Nichts berühre die Menschen mehr als die Sorge um den Arbeitsplatz. Trotzdem könne sich Standortqualität nicht allein auf die Wirtschaft beziehen. Niederösterreich müsse auch ein Top-Sozial-Standort sein, wo Betagte und Behinderte nicht auf dem Weg
in die Zukunft zurückgelassen werden, wo Familien geholfen wird, ihre Probleme aus eigener Kraft zu lösen, und wo Randgruppen die Chance haben, sich wieder einzugliedern. "Wir müssen auch ein Top-Kultur-Standort werden, denn ein Land mit Kultur ist kreativ, einfallsreich und flexibel. Und wir müssen ein Top-Bildungs-Standort werden, der seiner Jugend die bestmöglichen Chancen in
die Zukunft eröffnet.”

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