LIF-Bolena zur Schließung des Mautner-Markhof Kinderspitales: "Anlaß zur stärkeren Vernetzung im Gesundheitsbereich"

Spitalslastigkeit Wiens muß beseitigt werden

Wien (OTS) Aus den Kennzahlen des Mautner-Markhof Kinderspitales sei klar ersichtlich, daß dieses Krankenhaus in der bisherigen Form nicht aufrechterhalten werden kann, so heute Alexandra Bolena, Gesundheitssprecherin der Wiener Liberalen.

Eine durchschnittliche Auslastung von nur 41%, der niedrigsten in Wien, sei auch hinsichtlich der Qualitätssicherung bedenklich, meinte Bolena in ihrer Rede vor dem Wiener Gemeinderat. Daß Krankenanstalten wie das Mautner-Markhof Kinderspital notwendig seien, um Mängel in der extramuralen Versorgung auszugleichen, sei ein schlechtes Argument, so Bolena, denn die bestehenden Probleme könnten durch ein Überangebot im Krankenhausbereich nicht ausgeglichen werden.

Die Schließung des Mautner-Markof Kinderspital bezeichnete Bolena als Schritt in die richtige Richtung, nämlich die Spitalslastigkeit Wiens zu beseitigen. Die Übersiedlung der Betten in die Rudolfsstiftung sei allerdings nur eine halbherzige Lösung. Bolena schlug in diesem Zusammenhang ein Pilotprojekt vor, ähnlich wie FEM in der Semmelweisklinik, das eine Brücke zwischen intra- und extramuraler Versorgung schlagen könne.

"Die Übersiedlung des Mautner-Markhof Kinderspitales in die Rudolfsstiftung muß als Anlaß für eine stärkere Vernetzung der verschiedenen Ebenen in der Krankenversorgung genommen werden", meinte Bolena abschließend.

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