TSCHIRF: ENERGIEKONZEPT IST WERTVOLLE DISKUSSIONSGRUNDLAGE

Wien (ÖVP-Klub) - "Es ist richtungsweisend, daß wir das
Thema Energiepolitik ins Zentrum der Wiener Kommunalpolitik rücken", erklärte ÖVP-Gemeinderat Dr. Matthias Tschirf in der heutigen Sitzung des Wiener Gemeinderates. "Das ist in einer
Zeit erfreulich, in der der Energiebereich im Umbruch ist."
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Im Februar 1999 tritt die Liberalisierung auf dem Stromsektor
in Kraft, auf dem Gassektor wird sie nicht lange auf sich war-
ten lassen, erinnerte Tschirf: "Die Sicherung der Strom- und Gasversorgung auch unter geänderten wirtschaftlichen Bedingun-
gen ist eine wichtige Frage für den Wirtschaftsstandort Wien
und den Wiener Arbeitsmarkt."

Gerade die Ausgliederung der Stadtwerke biete neue Möglichkei-
ten zur Weiterentwicklung der Energiepolitik. Tschirf verwies
auf die bedeutende Rolle, die die Umwelttechnologie heute schon
in Wien spielt. Als Beispiel nannte er die Heizbetriebe Wien,
wo sich Delegationen aus aller Herren Länder über effiziente Umwelttechnologie informieren.

Tschirf kündigte einen gemeinsamen Beschlußantrag der Koali-tionsparteien an, der eine Ausweitung des Anteils alternativer Energie zum Ziel hat. Gerade auf diesem Sektor sei die Koopera-
tion mit anderen Bundesländern nötig. Tschirf forderte in die-
sem Zusammenhang ein Konzept für alternative Energien ein, das
auf die geographischen Verhältnisse Wiens Rücksicht nimmt.
Tschirf erinnerte in diesem Zusammenhang daran, daß die Wind-verhältnisse im immer wieder als Beispiel genannten Dänemark
ganz andere sind als in unserer Stadt.

Abschließend lobte Tschirf das Wiener Energiekonzept, das nicht
nur inhaltlich interessante Zielsetzungen verfolgt, sondern
auch eine wertvolle Grundlage für den zu führenden Diskussions-prozeß darstellt.

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