FP-Waldhäusl: Agenda 2000 muß verhindert werden

Freiheitliche fordern entsprechende Verhandlungen Prölls mit Parteifreunden Schwarzböck und Fischler

St. Pölten (OTS) - "Die in der Agenda 2000 vorgesehene Senkung der Interventionspreise werden von uns Freiheitlichen strikt abgelehnt", betonte heute der freiheitliche Bundesrat Gottfried Waldhäusl. Schon im Vorjahr habe die FPÖ auf die verheerenden Auswirkungen der Agenda 2000 Bestimmungen hingewiesen und einen Antrag zur Verhinderung der Agenda 2000 eingebracht, der einstimmig beschlossen wurde.

Mittlerweile machen sich auch auf Bundesebene Bedenken breit und Landwirtschaftskammerpräsident Schwarzböck beziffert den Verlust für Österreichs Bauern, bei einer Umsetzung der Agenda 2000, mit zwei Milliarden Schilling. Landeshauptmann Pröll sei nun aufgefordert, so Waldhäusl, den einstimmigen Landtagsbeschluß bei seinem Freund Schwarzböck in Erinnerung zu rufen und ihn, sowie dessen Parteikollege EU-Agrarkommissar Franz Fischler von den ruinösen Auswirkungen der Agenda 2000 für die heimische Landwirtschaft zu überzeugen.

Es müsse Ziel aller verantwortungsbewußten Politiker sein, den Arbeitsplatz Bauernhof zu erhalten und weiters die Importabhängigkeit im Lebensmittelbereich zu verhindern, so der freiheitliche Bundesrat. Vor allem die ÖVP bezeichne Niederösterreich gerne als Agrarland Nummer eins, aber Lippenbekenntnisse sichern nun einmal nicht die Existenz der Bauern. Es liege nun an Landeshauptmann Pröll, Niederösterreichs Interessen zu vertreten und seine Parteifreunde Schwarzböck und Fischler zu mobilisieren, die Agenda 2000 zu verhindern, so Waldhäusl abschließend.

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