Wiener Liberale: LIF leistet Beitrag zur Deeskalation im skurilen Streit um den 1. Mai

Pöschl: "Bemühungen der Stadträtin sind wichtiger als Provokationen der Gewerkschafter"

Wien (OTS) "Die Debatte um die Aufrechterhaltung des Fahrbetriebes am 1. Mai nimmt mittlerweile skurile Züge an. Die Freiheitlichen mißbrauchen dieses Thema in altbekannter populistischer Manier als Bühne für ihre menschenverachtende Politik der Eskalation. Um dieses leidige Thema endlich vom Tisch zu bringen, haben wir Liberale uns dazu entschlossen, dem Vorschlag der Stadträtin Ederer, wonach private Busunternehmen die Versorgung sicherstellen sollen, zuzustimmen", so der liberale Verkehrssprecher, Hanno Pöschl, heute anläßlich der Sitzung des Gemeinderates.

Daß Privatbusse den Versorgungsauftrag erfüllen werden, sei zwar angesichts der Tatsache, daß die Gewerkschaften immer behaupten, nur öffentliche Unternehmen könnten diese Dienstleistung zufriedenstellend sichern, verwunderlich. "Weil Stadträtin Ederer sich aber redlich darum bemüht hat, eine tragbare Lösung zu finden, haben wir uns dazu entschlossen, dem Antrag doch zuzustimmen. Außerdem wären im Falle einer Nichtlösung stärkere gewerkschaftsinterne, von der FPÖ geschürte Auseinandersetzungen zu befürchten", argumentierte der liberale Gemeinderat.

"Wir erwarten uns aber, daß der Normalbetrieb der Wiener Linien im nächsten Jahr garantiert ist. Die zu erwartende Ausgliederung der Stadtwerke und das Einfließen betriebswirtschaftlicher Grundsätze werden die Gewerkschafter wieder zur Räson bringen. Insofern stehen die Chancen auf Realisierung des Normalbetriebes gut", so Pöschl. Letztlich hätten auch die Straßenbahner zu lernen, daß in dieser Stadt Entscheidungen von der Politik und nicht von machthungrigen Gewerkschaftern getroffen würden. "Das Primat der Politik ist auf jeden Fall zu gewährleisten", so Pöschl abschließend.

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