Ausbau des Donauradweges zwischen Melk und Schönbühel

Baubeginn des Regionalisierungsprojektes im Frühjahr

St.Pölten (NLK) - Unter den von der NÖ Landesregierung beschlossenen 13 Regionalisierungsprojekten, für die insgesamt
rund 60 Millionen Schilling zur Verfügung stehen, widmen sich vier dem Ausbau der Radmöglichkeiten im Land. Die Zuschüsse für den Ausbau des Donauradweges zwischen Melk und Schönbühel, die Errichtung eines Kamp-Thaya-March-Radweges und den weiteren Ausbau der Radregion Retzer Land sowie der Radregion Kamptal belaufen
sich dabei auf rund 17 Millionen Schilling.

Der Radweg am rechten Donauufer im Bereich der Gemeinden Melk
und Schönbühel verläuft derzeit weitgehend auf den Bundesstraßen B 33 und B 1. Aufgrund der geplanten Verbesserungsmaßnahmen soll erreicht werden, daß der Donauradweg künftig abseits der stark befahrenen und daher gefährlichen Straßen verläuft.

Im Gemeindegebiet von Melk ist vorgesehen, bei der Kreuzung B
1/B 33 an der Hubbrücke mit der Anbindung an den Donauradweg einen Radweg zu errichten bzw. den Treppelweg zu sanieren. Gemeinsam mit dem an der Pielachbrücke neu zu errichtenden Radweg wird die gesamte auszubauende Streckenlänge im Gemeindegebiet von Melk
daher rund 2,5 Kilometer betragen.

In Schönbühel sind als Ausbaumaßnahmen die Errichtung eines Radweges im Bereich Kirchensteig bis zum Treppelweg und dem
Kloster Schönbühel, die Sanierung des Treppelweges von hier bis zum Einlaufbauwerk des Altarmes und ab dort die Errichtung eines Radweges bis nach Aggsbach-Dorf vorgesehen, die gesamte
auszubauende Streckenlänge beträgt in Schönbühel-Aggsbach 4 Kilometer. Als flankierende Maßnahmen werden zudem auch an anderen Abschnitten Asphaltierungen vorgenommen, Frostschutzschichten aufgetragen, Steinwürfe und Schotterbankette errichtet, Brückengeländer aufgebaut bzw. erhöht etc.

Mit einem Investitionsvolumen von rund 7,5 Millionen Schilling
in beiden Gemeinden (3,6 Millionen Schilling in Melk und 3,9 Millionen in Schönbühel), wovon der Zuschuß des Landes rund 1,3 Millionen Schilling beträgt, wird damit ein wesentlicher Schritt zum Ausbau des Donauradweges am südlichen Ufer der Wachau geleistet. Nach dem Baubeginn im Frühjahr 1998 ist die Fertigstellung für das Folgejahr 1999 geplant.

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