Grenzübergang Neunagelberg wird ausgebaut

Kräftiger Anstieg des Lkw-Verkehrs

St.Pölten (NLK) - Einen kräftigen Modernisierungsschub erfährt derzeit der Grenzübergang Neunagelberg: Bis Ende des Jahres werden unter anderem zwei Gebäude für die Güterabfertigung, eine Lkw-Wiegevorrichtung, eine Hebebühne und zwei Laderampen errichtet. Auch eine Überdachung des Grenzabfertigungsbereiches und die Sanierung des bestehenden Zollamtes sind vorgesehen. Das Ausbauprogramm sieht außerdem die Schaffung von zusätzlichen Abfertigungsspuren für Lastkraftwagen sowie die Errichtung von
zehn bis zwölf Lkw-Stellplätzen vor. Diese Arbeiten wurden kürzlich von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll vergeben und werden im Mai dieses Jahres in Angriff genommen. Kosten: über 16
Millionen Schilling.

Wiedereröffnet wurde das Zollamt Neunagelberg im Jahr 1967, vorerst als Zweigstelle des Zollamtes Gmünd, später als eigenständiges Zollamt. Nach der Grenzöffnung kam es wie bei vielen anderen Grenzübergängen nach Tschechien auch in Neunagelberg zu einem ständigen Anstieg des Verkehrsaufkommens. Im Vorjahr verzeichnete man nicht zuletzt aufgrund der Einführung der Beschränkungen für Tabakwaren wieder eine rückläufige Tendenz beim Pkw-Verkehr. 1996 passierten noch über 562.000 Fahrzeuge die Grenze, im Vorjahr waren es knapp 400.000 Fahrzeuge. Der Lkw-Verkehr stieg jedoch in diesem Zeitraum von 62.363 Fahrzeugen auf 72.327 an. Aus diesem Grund hat man sich auch entschlossen, den Grenzübergang Neunagelberg den Erfordernissen anzupassen.

Rückfragen & Kontakt:

Pressestelle
Tel.: 02742/200/2163

Niederösterreichische Landesregierung

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NLK/NLK