Weinzinger: "Erster Erfolg im Kampf gegen Müllverbrennung in St. Pölten".

Grüne NÖ fordern landesweite Trendumkehr bei Müllbehandlung

St. Pölten (OTS) - Als ersten Schritt gegen den Zwang zur Müllverbrennung wertete heute die designierte Grüne LAbg. Brigid Weinzinger den Entschluß der St. Pöltner Stadtregierung, eine mechanisch-biologische Müllsplitting-Anlage zu errichten. "Die Landesregierung ist nun aufgefordert, die Genehmigung für dieses Projekt umgehend zu erteilen und landesweit bei der sowohl ökologisch als auch ökonomisch bedenklichen Müllverbrennung endlich eine Trendumkehr zu setzen", fordert Weinzinger und bezeichnet den Beschluß in der NÖ-Landeshauptstadt als einen wesentlichen Erfolg der St. Pöltner Grünen.

"Das Land Niederösterreich muß verantwortungsvollen Kommunen die Möglichkeit geben, von der Müllverbrennung Abstand zu nehmen", betont auch die Grüne Gemeinderätin, Silvia Buschenreiter. "In St. Pölten haben wir 230 Millionen Schilling in diese Splitting-Anlage investiert. Das Land setzt hingegen weiterhin völlig falsche Prioritäten." Die Landespolitik sieht vor, die zentrale Müllverbrennungs als ausschließliches Behandlungsgebot vorzuschreiben. Ein entsprechender Entwurf für ein neues Abfallswirtschaftsgesetz liegt seit vergangenem Frühjahr auf Eis. "Der Zwang zur Verbrennung ist ein ökonomischer Saurier", urteilt Weinzinger und erteilt der geplanten Novellierung des Abfallwirtschaftsgesetzes eine klare Absage.

"Die Kapazität der geplanten St. Pöltner Müllsplitting-Anlage beträgt 75.000 Tonnen", betont Buschenreiter. "Die Kosten für die Errichtung des Projekts liegen zudem weit unter denen einer Müllverbrennungsanlage. Dazu kommen Einsparungen durch den Wegfall von Transportkosten", schließt Buschenreiter.

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