Gruber: NÖ Bergrettung kämpft mit Finanzproblemen

50 Prozent der Einsätze für Wiener Touristen - mehr Finanzmittel von der Bundeshauptstadt

St. Pölten, (SPI) - "Die Niederösterreichische Bergrettung, ein Verein, dessen ehrenamtliche Mitarbeiter in unserem Bundesland wirklich Großartiges leisten, kämpft nach eigenen Aussagen mit großen finanziellen Schwierigkeiten. Für notwendige Modernisierungen und Investitionen werden zusätzlich 6,6 Millionen Schilling benötigt. Während Niederösterreich der Bergrettung alljährlich rund eine Million Schilling für ihre Leistungen bezahlt, begnügt sich Wien bisher mit der Überweisung von nur rund 50.000,- Schilling. Angesichts der aktuellen Rettungsstatistik, wo bereits etwa 50 Prozent der Einsätze für Wiener Touristen geleistet werden, nicht ganz verständlich", so der St. Pöltner SP-Abg. Karl Gruber in einer Stellungnahme.****

Deshalb fordert der St. Pöltner Abgeordnete die Bundeshauptstadt Wien zum wiederholten Mal auf, ihren Finanzierungsbeitrag maßgeblich aufzustocken. "Die ablehnende Haltung der Bundeshauptstadt ist gemäß Aussagen der zuständigen Finanzstadträtin Ederer wirklich nicht verständlich", so Gruber weiter. "Das Ersuchen der Niederösterreichischen Bergrettung an Wien um mehr Finanzmittel werden wir NÖ Sozialdemokraten mit Nachdruck unterstützen", kündigt Gruber an.

"Die ehrenamtlichen Mitarbeiter absolvieren eine hervorragende Ausbildung und benötigen eine technisch hochqualifizierte Ausrüstung - was immer mehr Finanzmittel verschlingt. Die Mitarbeiter der Niederösterreichischen Bergrettung setzen vielfach ihr eigenes Leben aufs Spiel - zu Rettung von Bergsteigern und Wanderern, die durch Leichtsinn, Unerfahrenheit oder Selbstüberschätzung in Not geraten. Dafür haben sie sich eine faire und entgegenkommende Behandlung ihrer Anliegen verdient -
und den Dank und die Unterstützung durch die Politik für ihren Einsatz und ihr bewundernswertes Engagement", so Gruber abschließend.
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