DIS Dt. Industrie Service: Paragraph 15 WpHG-Mitteilung

Offenbach (ots-Ad hoc-Service) - Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.

Seit Mitte vergangenen Jahres
wächst der Markt für Personaldienstleistungen in Deutschland kräftig. Die DIS Deutscher Industrie Service AG, die erfolgreichste Neuemission im Amtlichen Handel des Jahres 1997, hat diese Entwicklung rechtzeitig antizipiert und in den Ausbau des Niederlassungsnetzes investiert. So erhöhte sich 1997 die Zahl der Niederlassungen um 18 auf 78. Dieser Investitionsschub und die Kosten des Börsengangs belasteten 1997 das Ergebnis.

Während der DIS-Konzernumsatz 1997 um 12,5 Prozent auf 203,8 Mio. DM stieg, verringerte sich der durch verschiedene einmalige und außerordentliche Faktoren geprägte Jahresüberschuß um 35,9 Prozent auf 4,9 Mio. DM. Das bereinigte Vorsteuer-Ergebnis etablierter Niederlassungen (die mindestens zwölf Monate operativ tätig waren) verbesserte sich 1997 um 21,6% auf 16,5 Mio. DM.

Wachstumserwartungen voll erfüllt

Wie erwartet haben sich die guten konjunkturellen und strukturellen Rahmenbedingungen positiv auf die Branche der Personaldienstleister in Deutschland ausgewirkt. Besonders die Zeitarbeitsbranche steht am Anfang eines kräftigen, lang anhaltenden Aufschwungs. In den kommenden Jahren wird mit einem Umsatzwachstum von jährlich zwischen 15% und 20% gerechnet.

DIS will an diesem Wachstum überproportional partizipieren. So stiegen die Umsätze gegenüber dem Vorjahr im Januar 1998 um knapp 20% und im Febuar um 23% an. Für den März wird mit einer Umsatzsteigerung von fast 30 Prozent gerechnet. Dieses dynamische Wachstum wurde zum allergrößten Teil von den bereits länger existierenden, fest im Markt etablierten Niederlassungen erzielt. Um weiterhin die Chancen des wachsenden Marktes zu nutzen, hat DIS weiter kräftig expandiert. In den ersten drei Monaten wurden bereits 15 neue Niederlassungen eröffnet. Bis zum Jahresende soll sich die Zahl der Niederlassungen von 78 (zum Ende des Jahres 1997) auf 106 erhöhen.

Weil die Eröffnung neuer Niederlassungen mit hohen finanziellen Aufwendungen verbunden ist, wird für das erste Quartal 1998 ein Ergebnis in Vorjahreshöhe erwartet.

Der Vorstand

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