Konjunktur im Elektrogewerbe hat sich stabilisiert

Auftragseingangserwartungen weiterhin pessimistisch Geringere Personalreduktionen geplant

Wien (PWK) - Die Konjunktur im österreichischen Elektrotechnikergewerbe hat sich stabilisiert. Wie die jüngste Konjunkturbeobachtung des Instituts für Gewerbe- und Handwerksforschung zeigt, entspricht der durchschnittliche Auftragsbestand der Elektrotechniker, Radio- und Videoelektroniker im IV. Quartals 1997 dem des Vorjahres. Der durchschnittliche Auftragsbestand lag bei rund 13 Wochen, der öffentliche Auftragsanteil bei 21 Prozent. ****

In Niederösterreich konnten die Betriebe einen deutlichen Anstieg des durchschnittlichen Auftragsbestandes verzeichnen (+3 Wochen). Rückgänge mußten Elektrotechniker in der Steiermark (rund -2 Wochen) und in Wien (rund -3 Wochen) hinnehmen.

Die Auftragseingangserwartungen der Unternehmerinnen und Unternehmer sind per Saldo pessimistisch und haben sich im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert. 31 Prozent der Betriebe rechnen mit sinkenden Auftragseingängen im I. Quartal 1988 und nur sieben Prozent mit steigenden (im Vorjahr waren es 33 Prozent bzw. 13 Prozent).

Im Durchschnitt planen die Betriebe ihren Personalstand um rund 1,4 Prozent zu reduzieren. In der Steiermark (-0,4 Prozent) und in Wien (-0,6 Prozent) sind geringere Anpassungen geplant, in Kärnten (-5 Prozent) und in Niederösterreich (-2,3 Prozent) mehr.
(Schluß) MH

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