Veba AG: Die wichtigsten Eckdaten des Jahres 1997

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Der Konzernumsatz ist um 11 %
auf 83 Mrd DM gestiegen; der Auslandsanteil erhöhte sich von gut 31 auf knapp 35 %.

Das um Sondereinflüsse bereinigte Ergebnis nach DVFA/SG nahm um 11 % auf 2,8 Mrd DM zu. Je Aktie verbesserte sich der Wert von 5,04 DM auf 5,58 DM.

Auf das um mehr als 2,3 Mrd DM gestiegene Eigenkapital konnte VEBA die Eigenkapitalrendite nach Steuern von 13,3 % auf 13,5 % erhöhen. Das Renditeziel beträgt weiterhin 15 % nach Steuern.

Dank der guten Performance wird der Hauptversammlung im Rahmen der ergebnisabhängigen Ausschüttungspolitik vorgeschlagen, die Dividende von 1,90 DM auf 2,10 DM je Aktie zu erhöhen.

- Entwicklung in den Teilkonzernen

Preussen Elektra konnte das DVFA/SG-Ergebnis gegenüber dem hohen Vorjahresniveau um 10,1 % auf rund 1,6 Mrd DM erhöhen. Gründe der Ergebnisverbesserung waren der erstmals ganzjährige Betrieb des neuen Kraftwerks Schkopau, die Einbeziehung von Gelsenwasser und ein höheres Beteiligungsergebnis.

Bei Hüls nahm das Ergebnis nach DVFA/SG um 14,6 % auf 393 Mio DM ab. Grund war ein Ertragseinbruch bei der MEMC Electronic Materials, an der Hüls zu 52 % beteiligt ist. Im Chemiegeschäft dagegen konnte Hüls vor allem durch die höhere Auslandsnachfrage das Ergebnis steigern.

Bei VEBA Oel stieg das DVFA/SG-Ergebnis um 11,5 % auf 389 Mio DM. Die Ergebnisstruktur ist erheblich ausgewogener als in den Vorjahren. Dies ist vor allem auf ergebnisverbessernde Maßnahmen zurückzuführen, die 1997 mit mehr als 150 Mio DM zu Buche geschlagen haben.

Im Bereich Handel, Verkehr und Dienstleistungen stieg das DVFA/SG-Ergebnis um fast 80 % auf 665 Mio DM. Stinnes erzielte in der Chemiedistribution und im Verkehrsbereich deutliche Umsatz- und Ergebniszuwächse. Bei Raab Karcher hat sich vor allem der Elektronikhandel sehr positiv entwickelt. VEBA Immobilien hat 1997 den positiven Trend der vergangenen Jahre beschleunigt fortgesetzt.

Die Telekommunikation schloß 1997 planmäßig mit einem Verlust von 375 Mio DM nach DVFA/SG ab. Dazu haben vor allem die Anlaufkosten für das Festnetzgeschäft von Otelo und die Mobilfunkgeschäfte von E-Plus und Bouygues Telecom beigetragen.

- Ausblick

VEBA verfolgt das Ziel, auch 1998 ein zweistelliges Ergebniswachstum zu erreichen. Zur Ergebnisverbesserung werden die anhaltenden Maßnahmen zur Produktivitätssteigerung, die umfangreichen Neuorganisationen nahezu aller Konzernbereiche, die beschlossenen Portfolioveränderungen sowie der internationale Ausbau der Kerngeschäfte des Konzerns beitragen.

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