Schiele in Tulln

Wien (OTS) - Vom 19. Juni bis 13. September 1998 präsentiert Tulln an der Donau, die Geburtsstadt Egon Schieles, eine umfassende Schau. 153 Exponate aus der Sammlung Leopold werden im Minoritenkloster zu sehen sein. Darunter sind die bedeutendsten Ölgemälde des österreichischen Expressionismus wie "Eremiten", "Selbstseher", "Tote Mutter", "Kardinal und Nonne". Die Ausstellung bietet einen faszinierenden Überblick über alle Schaffensphasen.

Nahezu weitere 100 Originale im lokalen Tullner Egon-Schiele-Museum aus dem Bestand des Niederösterreichischen Landesmuseums, der Stadtgemeinde Tulln sowie durch Leihgaben aus Privatbesitz ergänzen die Sammlung Leopold. Im Schiele-Museum, das sich im ehemaligen Tullner Bezirksgefängnis befindet, wurde eine Gefängniszelle an jene in Neulengbach angeglichen, in der der Künstler 1912 seine Untersuchungshaft wegen "Verbreitung unsittlicher Zeichnungen" verbringen mußte. Als besondere Schaustücke werden Tür und Pritsche im Original aus Neulengbach herbeigeschafft.

Im Hauptbahnhof Tulln wurden zwei von vier Räumen der ehemaligen Egon-Schiele-Wohnung nachgestellt. Zu sehen sind das Geburtszimmer sowie der legendäre Kachelofen.

Am 19. und 20. Juni 1998 veranstaltet das Leopold-Museum in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Tulln ein Symposion zu dem Thema: "Der österreichische Expressionismus und die Moderne". Referenten sind u.a. Jacques Le Rider, Peter Weibel und Patrick Werkner.

Informationen: Stadtgemeinde Tulln, Nußallee 4, A-3420 Tulln an der Donau, Tel: 02272/690-43, Fax: 02272/690-70, Email: stadtamt@tulln.at

Rückfragen & Kontakt:

Pfeilgasse 21/10, A-1080 Wien,
Tel/Fax: 1/405 30 87, Email: ute.weber@eunet.atPR International: Ute Weber,

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEF/OTS