Gesundheitsministerium zieht gesundheitsschädlichen Lebensmittel-Zusatzstoff einer gesunden Alternative in Fleisch- und Wurstwaren vor

Hamburg (ots) - Obwohl viele Studien weltweit die krebserregende Wirkung beim Einsatz von Nitrit-Pökel-Salz zum Röten von Fleisch-und Wurstwaren dokumentieren (durch Bildung von Nitrosaminen), setzt das Bundesministerium für Gesundheit weiterhin auf diesen gefährlichen Zusatzstoff. Es bemüht sich, Einfluss auf die Europäische Expertenkommission auszuüben, um eine seit Jahrhunderten bekannte, bewährte und gesunde Alternative, den rot fermentierten Reis (Angkak), zum verbotenen Zusatzstoff zu machen.

Diese Initiative steht nach Ansicht der Allok GmbH in krassem Gegensatz zu den berechtigten Verbraucherinteressen nach gesunden Lebensmitteln bzw. deren Zutaten. Denn rot fermentierter Reis sei nach derzeitigem EU-Recht ein Lebensmittel und demzufolge bedürfe es keiner Zulassung. Was in Asien seit Jahrtausenden verkonsumiert werde, solle hier verboten werden. Möglicherweise sei diese jetzt gezeigte Initiative eine Reaktion darauf, daß der zum Jahresende 1995 ausgelaufenen Umsetzungsfrist des EU-Lebensmittelrechts (ins deutsche) wieder einmal nicht nachgekommen worden sei, demzufolge EU-Recht in der Anwendung gelte. Trotzdem werde in Deutschland den Anwendern nach deutschem Lebensmittelrecht mit dem Kadi gedroht. Gedroht, aber eigenartigerweise nicht angeklagt.

Nachweislich werde der rot fermentierte Reis seit über 2000 Jahren in Asien sowohl in Lebensmitteln als auch als Arzneimittel eingesetzt. Wissenschaftliche Untersuchungen bestätigten rot fermentiertem Reis gefahrlosen Einsatz und Anwendung und auch blutcholesterinsenkende Wirkung. Angaben über die Eigenschaften fänden sich in Kochbüchern und wissenschaftlichen Dokumentationen weltweit, aber auch aus Deutschland - insbesondere hier von der Bundesanstalt für Fleischforschung in Kulmbach, dessen Forschungsergebnisse und Empfehlungen aber weitgehend ignoriert würden.

In Europa wird rot fermentierter Reis seit vielen Jahren eingesetzt bei der Zubereitung von Fleisch- und Wurstwaren, aber auch verstärkt in der chinesisch/asiatischen Küche als direkte Rezepturbeigabe (Peking-Ente) in Würzsaucen (Hoisin-,Soya-Sauce, Miso-Paste) rotem Tofu, zur Herstellung von Sake, Arrack etc..

Vielen Verantwortlichen in der Industrie sei es unbegreiflich, warum eine gesunde Alternative zu Nitrit-Pökel-Salz einfach ignoriert und der für die Verbrauchergesundheit gefahrlose Einsatz von rot fermentiertem Reis als Lebensmittel aber vehement behindert werde. Es sei zu bezweifeln, ob Nitrit-Pökel-Salz angesichts der inzwischen bekannten gesundheitlichen Schädigungsmöglichkeiten eine Zulassung erhielte, wenn denn ein Antrag auf Zulassung als Zusatzstoff gestellt werden würde. Anders sei es nicht zu erklären, daß in anderen Ländern bereits gesetzliche Vorschriften gälten, gleichzeitig Ascorbin-Säure (Vitamin C) beizugeben, um die möglichen Gesundheitsschädigungen zu minimieren.

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