EU-Fischler: "Anstrengungen um Euro haben sich gelohnt"

Die EU-Kommission hat heute, Mittwoch, dem Europäischen Rat empfohlen, am 1.1.1999 mit elf EU-Ländern, darunter Österreich, in die Währungsunion zu starten

Brüssel (OTS) - Wie Kommissar Fischler betonte, "haben sich die Anstrengungen Österreichs gelohnt: Österreich ist klar drinnen und das ist ein wirtschaftspolitischer Achtungserfolg. Insbesondere, weil Österreich mit 1,1% Inflationsrate das preisstabilste Land der EU ist."

Die Kommission wird dem Rat weiters empfehlen, die Entscheidung über das Bestehen eines übermäßigen Defizits aufzuheben, da die öffentliche Schuldenquote mit 66,1% deutlich im Sinken begriffen ist. Die Kommission vertritt auch die Auffassung, daß die von der österreichischen Regierung vorgelegten Gesetzesentwüfe zur Gewähleistung der Unabhägigkeit der österreichischen Nationalbank mit dem EG-Recht und der Satzung der Europäischen Zentralbank vereinbar sind, sofern sie in der gegenwärtigen Form angenommen werden.

Fischler betonte abschließend, daß es für die heimische Wirtschaft erfreulich sei, daß ein wichtiger Handelspartner wie Italien von Anfang an an der Währungsunion teilnehme.

Der Konvergenzbericht der Kommission ist über Internet abzurufen :

http://europa.eu.int/comm/off/rep/conver/index_de.htm

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