DROGEN: TATEN STATT GEMEINPLÄTZEN

Wien (ÖVP-Klub) - Als Aneinanderreihung von Gemeinplätzen,
wie sie jeder nicht gerade Linkslinke verwendet, bezeichnete ÖVP-Gemeinderat Gerhard Pfeiffer die heutigen Aussagen von FPÖ-Stadträtin Landauer zur Drogenpolitik. *****

Abgesehen vom mangelnden Neuigkeitswert bezeichnete Pfeiffer
den von Landauer gewählten Zeitpunkt als unpassend: "Bisher ist
die Drogenkommission erst sieben Mal zusammengetreten und ist
mit der Bestandsaufnahme noch nicht fertig. Eine politische Diskussion macht doch erst Sinn, wenn alle Fakten auf dem Tisch liegen. Bis dahin hätte Landauer durchaus warten können. Und vielleicht wäre sie dann auch noch auf neue Erkenntnisse ge-stoßen."

Pfeiffer warnte davor, die vielschichtige Problematik einseitig
zu sehen und forderte dazu auf, gemeinsam am Drogenkonzept mitzuarbeiten. "Die Situation ist längst nicht so gut, wie
Stadtrat Rieder und Drogenkoordinator Hacker uns vormachen. Es
geht zum Beispiel nicht an, daß ein Entzugswilliger sechs Wo-
chen darum kämpfen muß einen Entzugsplatz zu bekommen, und dann bekommt er ihn erst recht nicht in Wien. Verbesserungen sind dringend erforderlich", schloß Pfeiffer.

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