Koffler zur Gentechnik: "Aufklären statt Angst schüren"

"Heimische Unternehmen können auf Gentechnik nicht verzichten, wenn sie wettbewerbsfähig bleiben wollen"

Wien (PWK) - In Deutschland beschäftigt die Gentechnologie derzeit in rund 150 Firmen 28.000 Mitarbeiter. Rechnet man die Zulieferer mit ein, sind es schätzungsweise 40.000. Weltweit profitieren Millionen von Patientinnen und Patienten von gentechnisch hergestellten Medikamenten. Ohne Gentechnik ist die Forschung nach Heilmitteln gegen Krankheiten wie Diabetes, Alzheimer und Aids nicht mehr denkbar. Trotzdem sieht sich diese Schlüsseltechnologie auch in Österreich mit massiven Einschränkungen für weitere gentechnische Forschung und Anwendungen konfrontiert, stellt Karl Koffler, Präsident der Wirtschaftskammer Kärnten, zu den aktuellen Gentechnik-Gesetzesentwürfen fest. ****

,Aufklären statt Angst schüren", müßte insgesamt die Devise lauten. Koffler spricht sich für einen konstruktiven Dialog mit der Öffentlichkeit aus, um durch sachliche und fachkundige Aufklärung den Einsatz und den Nutzen der Genforschung zu erläutern. Koffler betont, daß an Mißbräuchen der Bio- und Gentechnik niemand Interesse habe. Ebensowenig an gezielten Schauergeschichten über die angeblichen Auswirkungen der Gentechnik. Die Bevölkerung werde damit nur verunsichert, so Koffler.

Rückfragen & Kontakt:

Presseabteilung
Tel. 0463/5868/660

Wirtschaftskammer Kärnten

ORIGINALTEXT-SERVICE UNTER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | PWK/PWK