geGen-Welten - Widerstände gegen Gentechnologien Ein Projekt von Oliver Ressler

Wien (OTS) - geGen-Welten - Widerstände gegen Gentechnologie -
Ein Projekt von Oliver Ressler

Dauer: 26. März bis 26. April 1998

Ort: Foyer Weiskirchnerstraße und Verbindungstrakt Erdgeschoß MAK - Österreichisches Museum für Angewandte Kunst, Weiskirchnerstraße 3, A-1010 Wien

Im Projekt geGen-Welten von Oliver Ressler wird der Versuch unternommen, den fünf ab 26. März 1998 in Deutschland und der Schweiz stattfindenden Gen-Welten-Ausstellungen eine kritische Position entgegenzusetzen.

Die Gen-Welten-Ausstellungen sollen laut Vorinformation dem "mündigen Bürger und der mündigen Bürgerin die faszinierenden Ergebnisse der Genetik und ihre Bedeutung für die Wirklichkeit und Phantasie der Menschen" vorstellen. Ihr primäres Ziel ist die Akzeptanzschaffung für Gentechnologien.

Das Projekt geGen-Welten weist auf die von Gentechnologien ausgehenden Gefahren hin. Es findet zeitgleich in 12 Kunstinstitutionen und Galerien im deutschsprachigen Raum statt. Mittels 40 x 40 cm großer Warnschilder, die vom internationalen Gefahrenzeichen für "Biologische Gefahr" abgeleitet sind, wird vor den Folgen der Xenotransplantationen - der Übertragung von Schweine-und Affenorganen in den Menschen -, der B-Waffen-Forschung oder gentechnisch veränderter Pflanzen auf das Ökosystem gewarnt.

An der Aktion sind folgende Institutionen beteiligt: Forum Stadtpark (Graz), Galerie Artelier (Graz), Galerie Fotohof (Salzburg), Galerie Klemens Gasser & Tanja Grunert (Köln), Generali Foundation (Wien), Kunstraum Lüneburg, Kunstraum München, MAK (Wien), Neue Gesellschaft für bildende Kunst (Berlin), Neuer Kunstverein Aachen, Raum aktueller Kunst (Wien), Shedhalle (Zürich).

Oliver Ressler: geboren 1970 in Knittelfeld (Stmk.), 1989-1995 Hochschule für angewandte Kunst, Wien. Projekte (Auswahl):
"Institutionelle Rassismen", Kunsthalle Exnergasse/WUK, Plakatobjekt vor der Wiener Staatsoper (gemeinsam mit Martin Krenn), 1997. "Gelernte Heimat", Neue Galerie Graz/Landesmuseum Joanneum, Plakatobjekt am Grazer Hauptplatz (gemeinsam mit Martin Krenn), 1996. "100 Jahre Treibhauseffekt", Salzburger Kunstverein, Ringgalerie, 1996. "Die Neue Rechte - Materialien für die Demontage", Plakatserie in Wien (gemeinsam mit Martin Krenn), 1995. "Letters to nature", Kunsthalle Wien, Schaufenster im Porr-Haus, 1995.

Rückfragen & Kontakt:

Museum für angewandte Kunst
Dorothea Apovnik
Tel.: 01-711 36/233,
Fax: 01-713 10 26

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