Neu: Der bewährte TourStar Bordcomputer von Kapsch wird um das Modul "Auftragsnachkalkulation" erweitert

Wien (OTS) - Der Straßengüterverkehr ist ein umkämpfter Markt. Die Kostenrechnung spielt eine immer wichtigere Rolle, da sie die Erfordernisse des Marktes berücksichtigen muß. Mit Hilfe der Deckungsbeitragsrechnung zeigt sich, ob der Erlös eines Auftrages die Kosten decken kann. Mit dem Softwaremodul "XCalc", das in die Zentralensoftware des TourStar integriert wird, wird dieser Vorgang automatisiert. Der Bordcomputer liefert die Leistungsdaten der Tour und im Modul "XCalc" werden diese kostenmäßig bewertet.

Das Softwaremodul "XCalc" arbeitet in der selben Benutzeroberfläche und ermöglicht so eine komfortable Handhabung in der Zentrale. Sind einmal alle Eckdaten des Fuhrparks in der Stammdatenverwaltung enthalten, so ist das Programm in der Lage, selbständig die Tourkosten zu ermitteln. Für den Verteilerverkehr ist es weiters möglich, die Kosten der Tourauf die einzelnen Kunden aufzuteilen. Der Aufteilungsschlüssel wird einmal vom Benutzer definiert, wobei in der Konfiguration die Besonderheiten des jeweiligen Betriebs berücksichtigt werden können.

Für nicht standardisierte Auswertungen ist es anhand einer Exportfunktion möglich, Daten in Tabellenkalkulationsprogrammen zu analysieren bzw. zu ergänzen und in einem anderen Zusammenhang darzustellen. Des weiteren besteht die Möglichkeit, die Ergebnisse in eine SQL- Datenbank zu schreiben. Eine Auswertung der Kosten über eine bestimmte Zeitperiode wird dadurch gewährleistet. Kunden-, Fahrzeug-, Hänger-oder Fahrerkosten werden durch die Datenbank der "XCalc" mit einer wesentlichen Zeitersparnis erstellt.

Dafür stand der Kapsch TourStar schon immer: Optimales Flottenmanagement

Der Bordcomputer TourStar ist ein Datenerfassungs- und Aufzeichnungsgerät, mit dem automatisch erfaßte Betriebsdaten ebensowie vom Fahrer eingegebene Daten aufgezeichnet werden. Der TourStar wird im Fahrer-Cockpit montiert und mit der Fahrzeugelektrik (Sensorik) über Schnittstellen verbunden. Durch die offene und flexible Gestaltung des Systems sind Erweiterungen der Standardbetriebsdatenerfassung jederzeit möglich.

Die im Fahrzeug ermittelten Daten werden auf einer im Bordcomputer eingeschobenen Speicherkarte - RAM-Card - in chronologischer Reihenfolge abgespeichert. Über die Einlesestation, die sich in der Zentrale befindet, können die Informationen in den PC eingelesen werden. Mit Hilfe eines Rechners und der Analysesoftware TourTools werden diese Daten ausgewertet und in graphischer oder tabellarischer Form als chronologische Abfolge der Ereignisse einer Fahrt angezeigt. Die graphischen Informationen zeigen mit einer Auflösung von bis zu einer Sekunde das Fahrverhalten und ermöglichen damit gemeinsam mit den anderen Ereignisdaten, wie z. B. Ent- bzw. Beladung, Grenzübertritt, Tankstop usw., ein exaktes Nachvollziehen der Fahrt.

Aus der schriftlichen Darstellung der Daten werden aufgrund verschiedenster Selektionskriterien wertvolle Aussagen für das Flottenmanagement gewonnen. Die daraus resultierenden Vorteile:
Optimierung des Fahrverhaltens des einzelnen Fahrers sowie dieständige Kommunikationsmöglichkeit mit der Zentrale über Satelliten bzw.über das paneuropäische digitale Mobilfunknetz (GSM), die eine jederzeitige Änderung des Fahrauftrages ermöglicht. Durch die Verwendung eines Barcode-Readers unterstützt und vereinfacht der Bordcomputer die Frachtabwicklung und ersetzt Fahrtenbuch oder ähnliche Aufzeichnungen.

Die Tourenoptimierung und Kalkulation in der Zentrale werden durch die Auswertung der Tourdaten wesentlich vereinfacht und unterstützt. Durch die Anbindung an ein Ortungs- und Kommunikationsnetz wird der zeitliche Ablauf optimiert und Einsatzmöglichkeiten können vorausschauendgeplant werden. Die Auswertungssoftware TourTools unterstützt den Disponenten mit den zahlreichen Darstellungsarten. Daten betreffend Auftragsabwicklung, Spesenabrechnung, Ladegutverwaltung müssen nicht mehr von Hand in die EDV eingegeben werden.

Ineffizienzen, wie sie durch Leerfahrten entstehen, werden vermieden und Kosten reduziert: z. B. Reduzierung des Treibstoffverbrauches durch geändertes Fahrverhalten. Gleichzeitig wird die Nutzungsdauer der Flotte erhöht, da die Durchführung von Wartungs- und Servicearbeiten zeitlich optimiert wird und keine zusätzlichen, kostenintensiven Wartungen mehr notwendig sind.

Weitere Informationen

Brigitte HerdlickaAlexander Pawlin
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Kapsch AG, A-1121 Wien, Wagenseilgasse 1

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